25 Jahre zurück: Faith No More veröffentlichen ihr Durchbruchsalbum
Autor: Urban Bolta
Am 20. Juni 1989 veröffentlichten Faith No More ihr drittes Album »The Real Thing«, das die damals kaum bekannte Band über Nacht zu einem der heißesten Namen der Alternativszene katapultierte.
Den weltweiten Durchbruch brachte der unglaubliche Erfolg des Videos zu Epic, das noch ein halbes Jahr nach Erscheinen zu den meistgewünschten Videos der Zuschauer zählte. Doch dieser Song ist bei weitem nicht der einzige, der das Album an die absolute Spitze seiner Zeit und seines Genres hebt – Tracks wie From Out of Nowhere, Falling to Pieces, Zombie Eaters oder der Titeltrack The Real Thing machten unmissverständlich klar, dass Faith No More kein Eintagsfliegen-Phänomen waren.
Dabei war der Weg zum Erfolg für die Band aus San Francisco alles andere als einfach. In den Jahren 1985 und 1987 hatten sie bereits zwei Alben mit Chuck Mosley am Mikrofon veröffentlicht – erst die Ankunft des charismatischen Frontmanns und außergewöhnlichen Vokalisten Mike Patton hob das Ganze auf ein völlig neues Level. Faith No More feilten ihren einzigartigen Stil heraus, eine Art Mischung aus Rock, Funk und Metal, und stiegen mit ihrem dritten Album in den Olymp auf. Gleichzeitig gehörten sie zu den zentralen Wegbereitern des Alternativ-Booms, der an der Wende von den Achtzigern zu den Neunzigern die Musikwelt auf eine ganz neue Bahn brachte.