Vor 35 Jahren: Elton John öffnet den westlichen Rockstars die russischen Türen

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Autor: Urban Bolta

Am 21. Mai 1979 trat Elton John in Leningrad auf und wurde damit zum ersten westlichen Rockstar, der in Russland (der damaligen Sowjetunion) aufgetreten war.

Der damalige Auftritt stand lange im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit, denn Elton John kritisierte die sowjetische homophobe Politik, entschied sich aber trotzdem dazu, eine Serie von acht Konzertauftritten zu spielen. Warum ausgerechnet er? »Weil ich als Erster gefragt habe«, verriet Elton einst selbst.

Die Russen wollten, dass ihr Land von Paul McCartney, Eric Clapton, Neil Diamond oder gar Pink Floyd besucht wird – doch von allen großen Rockstars bot sich ausgerechnet Elton John als Erster von sich aus an. Mit seinem Auftritt legte der britische Musiker den Grundstein für immer häufigere Gastauftritte westlicher Stars in den folgenden Jahren; auf John folgten in Russland James Taylor, Santana, The Doobie Brothers, Billy Joel…

Elton John kam am 20. Mai 1979 in Russland an; zwischen dem 21. und dem 24. spielte er dann vier aufeinanderfolgende Konzerte in Leningrad (dem heutigen St. Petersburg), die nächsten vier Abende spielte er in Moskau. Alle Konzerte waren ausverkauft, und jedes einzelne dauerte mehr als zwei Stunden.

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