Neues Material für alle The Who-Fans
Autor: Urban Bolta
Letzte Woche feierte auf dem Filmfestival in Park City (Utah, USA) ein neuer Dokumentarfilm über The Who seine Premiere, dessen zentrale Geschichte ihre ursprünglichen Manager Kit Lambert und Chris Stamp begleitet.
Der Film, entstanden unter der Regie von James D. Cooper, verfolgt das Duo, das Anfang der Sechziger in London in der Filmbranche unterwegs war. Sie suchten eine Band für ihr neues Projekt und stießen bald auf die junge Band High Numbers, die sich kurz darauf in The Who umbenannte. Die Band begeisterte sie so sehr, dass sie ihr Filmprojekt kurzerhand fallen ließen und sich lieber ums Management kümmerten. »Das ist eine der größten noch unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll«, so Regisseur Cooper beim jüngsten Filmfestival in Utah. Der Film zeigt den Aufstieg der Gruppe zu Rockstars und ihren stilistischen Wandel Anfang der Siebziger. 1971 flog Lambert dann raus, vier Jahre später auch Stamp – als neuer Manager übernahm Bill Curbishley. Beide ursprünglichen Manager sind mittlerweile verstorben: Lambert starb 1981, Stamp vor zwei Jahren.