Roger Waters reißt bald zum allerletzten Mal die Mauer ein
Autor: Urban Bolta
Roger Waters wird am 21. Juli mit einem Auftritt im kanadischen Québec seine ausgedehnte weltweite The Wall Tour abschließen.
Damit beendet der britische Musiker die Tour genau 22 Jahre nachdem er gemeinsam mit zahlreichen anderen Musikern in Berlin beim großen Konzertspektakel anlässlich des Mauerfalls auf der Bühne stand.
Der ehemalige Pink Floyd-Frontmann verriet, dass das Abschlusskonzert der Tour anders wird als alle bisherigen.
»Dieser Auftritt wird anders sein. Die Bühne wird breiter, sodass auch die gebaute Mauer die breiteste aller bisherigen sein wird. An beiden Enden wird sie sich allmählich absenken, genau wie schon in Berlin. Von weitem wird es aussehen, als würde die Mauer in der Ferne verschwinden, was den Effekt der Chinesischen Mauer erzeugen wird. Das wollte ich schon immer machen, ich liebe das Theatralische.«. Waters verriet außerdem, dass beim Auftritt auch viel Pyrotechnik und ein verstärktes Soundsystem zum Einsatz kommen werden.
Roger Waters hat mit der »The Wall«-Tour auf vier Kontinenten bereits über 190 Shows gespielt und dabei rund 250 Millionen Dollar eingespielt – womit sie am Ende in der absoluten Spitzengruppe der profitabelsten Rock-Touren aller Zeiten stehen wird. Die Tour startete im September 2010 in Toronto und gliederte sich in fünf Teile: Sie gastierte in Nordamerika, Europa, Ozeanien und Südamerika, bevor sie auf die nordamerikanische Halbkugel zurückkehrte, wo sie sich derzeit noch befindet.