Ana Pupedan: Freitag, 02.12.2011 @ klub Zakon (Vrhnika)

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Autor: Urban Bolta

wer: Ana Pupedan
wo: klub Zakon, Vrhnika
wann: Freitag, 2. 12., um 22.00 Uhr
Eintritt: 7 €/3 € (KVŠ-Mitglieder)

Die Band, die seit Anfang an dieselbe geblieben ist, zeichnet sich durch ihren musikalischen Ansatz aus, vor allem aber durch ihre kritische und zeitweise luzide Haltung zum Leben und zum Zeitgeschehen. Ana Pupedan tritt regelmäßig auf Konzertbühnen in Slowenien und im Ausland auf und hat sich auch im Theater (Viže inu griže), im Film (Vrtičkarji) sowie im Animationsfilm (Bizgeci) versucht. Vielleicht bist du ihnen schon mal in ihrer anderen Variante, der Ante Upedanten Band, begegnet, in der sie mit akustischen Instrumenten auf gute alte Art Songs aus allen möglichen Musikrichtungen spielen, oder in der Gesangsvariante Anademski pupevski pulpet.

Am liebsten widmen sie sich ihrer eigenen, originären Musik, die eine geschickte Mischung verschiedener Musikrichtungen ist und mit Rock, Punk, Jazz, Blues, Reggae, Hippie-Sounds und noch einigem mehr flirtet – und trotzdem hat die Band in all diesen Jahren einen eigenen Sound gefunden, der ihr eine Identität verleiht, wie sie kaum eine andere heimische Band besitzt. Den eigenwilligen Sound haben sie durch die Wahl von Vintage-Instrumenten und die eigene Hausproduktion entwickelt, die in ein ganz anderes Horn bläst als der Großteil der heimischen Produktion. Besonderen Charme verleihen der Musik die Texte, die gesellschaftskritisch, humorvoll und spöttisch sind und Botschaften transportieren, die das trinkfreudige Quartett seinen Zuhörern mitgeben möchte. Der eklektische Ansatz verleiht der Musik von Ana Pupedan jene Weite, bei der alle musikalischen Richtungen noch offen sind, sodass man auf Basis des Gehörten die nächsten Schritte keineswegs vorhersagen kann. Es ist nach wie vor Hausproduktion, die der Musik von Ana Pupedan ausgesprochen gut steht – denn mit einer zu hochpolierten Produktion könnte sie schnell die Grenze der unabhängigen Randproduktion mit alternativem Anspruch überschreiten und in der Flut der Radiohits der heimischen Mainstream-Produktion untergehen. Das ist Musik, die nie nach Mustern gestrebt hat und sich nie äußeren Interessen gebeugt hat. Ana hat auch mit dem Album Na domači brjači gezeigt, dass ihr noch nicht die Ideen, Akkorde, Linien, Rhythmen und Worte ausgegangen sind und dass sie nach siebzehn Jahren immer noch in guter Form ist. Ana bleibt alternativ und ist gleichzeitig kommerziell, auf ihre Art freundlich, aber direkt und kritisch – kurz: so wie sie immer war – spontan und unberechenbar.

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