Dum Dum Girls (+ Vermillion Sands, The Bananas): 19.04. @ Menza pri Koritu (Metelkova), Ljubljana

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Autor: Urban Bolta

wer: Dum Dum Girls, Vermillion Sands, The Bananas
wo: Menza pri Koritu (Metelkova mesto), Ljubljana
wann:
Dienstag, 19.04.2011
Eintritt: 12 € im Vorverkauf, 15 € an der Abendkasse

Dum Dum Girls
Eine Invasion frischen kalifornischen Sounds in der wunderbaren Gestalt von Dee Dee, Jules, Bambi und Sandi – oder kurz: Dum Dum Girls. Die Mädels sind beim markanten Sub Pop gelandet, wo sie letztes Jahr ihr Debüt I Will Be veröffentlichten, von dem son(n)isch aufbereiteter Frauenpop der 60er und grundlegender Punkrock widerhallt.

Dum Dum Girls sind in keinerlei Hinsicht dumm, dafür zum Glück sehr reizend – und noch mehr im Rhythmus – diese Mädels, die ihr Nest in Kalifornien gebaut haben. Das Ganze ist eigentlich das Werk von Kristin Gundred alias (auf der Bühne) Dee Dee, die die Sache 2008 zunächst als Soloprojekt ersann, bevor sie aufgrund von Live-Auftritten drei Freundinnen dazutrommelte (und so wurden die DDG geboren, wie wir sie heute kennen). Aber das ist nicht bloß eine weitere schnöde Mädchenband – sie glänzt sowohl mit Herkunft als auch mit Geschmack: Der Name ist dem Album der The Vaselines und einem Song von Iggy Pop entlehnt, während die erste eigene Platte in der Sammlung der Bandgründerin schlicht Horses von Patti Smith war. Ihre genetischen Wurzeln verorten die Mädels bei den weiblichen Popgruppen der 60er und im Ur-Punk und -Rock. Ihre frisch entstandenen Soundkerne enthüllen zart schroffe, leicht süße Rock’n’Roll-Musik mit scharfer Kante, was besonders auf dem aktuellen Werk He Gets Me High hervorsticht, zu dem auch der genetisch veränderte The-Smiths-Klassiker There Is a Light That Never Goes Out gehört. Lasst euch das von den Dum-Dum-Femmes-fatales nicht vor der Nase wegschnappen!

Vermillion Sands
(Rockabilly, Italien)
Vermillion Sands ist ein Rock-Quartett mit Sängerin und Gitarristin Anna an der Front und sympathischen Garage-Melodien im Hintergrund. Die Band ist in Treviso zu Hause, gibt es noch nicht allzu lange, und der Name ist einer Kurzgeschichte von Ballard entlehnt.

The Bananas
(Surf-Rock, Slowenien)
The Bananas sprossen 2002 unter den Strahlen der einflussreichen heimischen Surf-Größen The Bitch Boys und reiften vor gut zwei Jahren mit dem 21-teiligen Debüt To Surf And Protect. Das Quartett ist derzeit der prominenteste Vertreter dieses Genres auf heimischem Boden, ist aber auch jenseits des großen Teiches bekannt, wo sie auf ihre typisch bananenhafte Art sogar den geschätzten Kritiker Phil Dirt überzeugten.

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