Accept – Auferstehung des teutonischen Stahls über Wien (2024)

foto: ALEŠ PODBREŽNIK 2024
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Accept (Special Guest: Phil Campbell And The Bastard Sons)
Samstag, 9. 11. 2024
Wien / Simm City / Österreich


Für die englische Version scroll einfach weiter nach unten:

Accept sind Legenden des weltweiten Heavy Metal, Old School pur, ein lebendes Relikt dessen, was an der Wende von den Siebzigern zu den Achtzigern abging. In vielerlei Hinsicht eine ewig inspirierende Band, die mit ihrem Schaffen das Gesicht und den Aufschwung der Entwicklungswege des Metal in all seinen Spielarten grundlegend geprägt hat. Die Band ist bis heute aktiv. Angeführt wird sie vom einzigen Mitglied aus jenen glorreichen alten Tagen, Gitarrist Wolf Hoffmann, der seit der Reaktivierung 2009 ihr Antriebsmotor ist – und in der Zeit von 2011 bis heute haben Accept ordentlich neue eigene Musik aufgereiht (6 Studioalben). Hier wird also nicht bloß auf Legendenstatus und alten Ruhm gesetzt, Hoffmann und seine Crew bleiben durchgehend enorm kreativ.

So erschien Anfang April dieses Jahres das mittlerweile 17. Studioalbum mit dem Titel „Humanoid“ (RockLine-Rezension). Die neue Tour ist da! Auch in Europa. Und nach dreizehn Jahren, seit sie ihr letztes Headliner-Konzert mitten in der österreichischen Hauptstadt gespielt hatten, sind Accept für einen neuen ‚richtigen‘ Gig dorthin zurückgekehrt. Die Halle war komplett ausverkauft.

Einen ganz besonderen Magnetismus bekam die neue Accept-Tour durch die Bestätigung eines speziellen Tour-Gasts. Das ist Philip Campbell, ehemalige Motörhead-Gitarre, der nach der ‚Beerdigung‘ der berühmten eisernen Punk-Rüpel des Rock’n’Roll weiterhin aktiv ist, und zwar mit seiner Band Phil Campbell And The Bastard Sons. Die haben drei Alben in der Tasche, das jüngste davon, „Kings of the Asylum“, kam vor einem Jahr raus. Wie der Bandname schon sagt, wird sie natürlich vom berühmten Phil vertreten, und dazu gesellen sich drei seiner Söhne: Bassist Tyla, noch ein Gitarrist, Todd, und Schlagzeuger Dane. Nur Sänger Joel Peters stammt aus einem anderen Nest. Und der Stil? Nicht allzu weit von dem entfernt, was Phil mit Motörhead gemacht hat. Die Band enterte um acht Uhr die Bühne und teilte in gut einer halben Stunde erwartungsgemäß Schlag um Schlag aus. Dabei griff sie auf Material von allen drei Studioalben zurück, das sie raffiniert mit vier Motörhead-Klassikern und einer Überraschung aus Campbells Soloalbum „Old Lions Still Roar“ (2019) würzte, nämlich dem Song Straight Up. Das Publikum war schnell auf derselben Wellenlänge, und die Siedepunkte der Show waren natürlich alle vier Motörhead-Klassiker (Going To Brasil gleich am Anfang, der phänomenale Bastards-Klassiker Born to Raise Hell in der Mitte, das unvermeidliche Ace of Spades kurz vor Schluss und der finale Tornado mit Killed By Death). Tolles Zusammenspiel, toller Sound, zerstörerische Wucht und eine höllische Party. Phil Campbell bleibt eine gemeißelte Rock’n’Roll-Legende. Spannend ist auch, Sohn Todd (ebenfalls Gitarrist) zu beobachten, der mit seiner kirschroten Framus-Gitarre fast die legendären Bühnenbewegungen und das Theater seines Vaters nachahmt, die Phil auszeichnen – auch diesmal mit dem obligatorischen Kaugummi, genau wie seit den Achtzigern, seit er bei Motörhead eingestiegen ist. Auf den Ständern hatte allerdings Wasser das Bierglas ersetzt. Das kommt eben mit den Jahren. Kurzum, eine hervorragende Wahl für das Aufwärmprogramm, bei dem die ganze Halle Gymnastik betrieben hat. Der Mann hat sich übrigens während eines der Songs eine Framus WH-1 umgeschnallt (ähnliche spielt Wolf Hoffmann), um seine Standard-Les-Paul ein bisschen zu schonen.

Zwanzig Minuten nach neun Uhr abends gehen die Lichter dann wieder aus. Zeit für Metal mit den einzig wahren Accept. Wer Accept auf früheren Touren verfolgt hat, weiß, was ihn erwartet. Wolf hat seine Mannschaft in letzter Zeit ziemlich verjüngt, sodass neben Wolf Sänger Mark Tornillo der Dienstälteste bleibt, gefolgt von einem weiteren Amerikaner in der Band, Christopher Williams, und Gitarrist Uwe Lulis, der mitverantwortlich für die besten Grave Digger-Alben ist, sowie den ‚Jungs‘ mit fünf Jahren Zugehörigkeit, Bassist Martin Motnik (mit österreichischer Fahne am Gürtel) und dem dritten Gitarristen und dritten Amerikaner in der Band, Philip Shouse (bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Gene Simmons). Also ein deutsch-amerikanisches Sextett!

Accept bleiben eine kugelsichere Festung auf der Bühne. Die Bühnenausstattung der ’scharf gekleideten Männer‘ ist auf höchstem Niveau. Posen, Bühnennutzung, Kommunikation, Kalibrierung. Die Nutzung der weitläufigen Bühne ist bis auf den Punkt durchdacht. Für jeden Song, jeden Teil eines Songs. Jeden Einstieg. Jeden Ausstieg. Theatralisch! Und mit dem Effekt, das Publikum ständig anzuheizen, das das Konzert von Anfang bis Ende auf Höchstdrehzahl verfolgt hat! Mit Zugabe insgesamt eine Stunde und vierzig Minuten unvergessliche Kanonade, zusammengesetzt aus Karriere-Klassikern und Höhepunkten der ‚Tornillo-Ära‘ der Band.

Sound und Zusammenspiel auf höchstem Niveau. Hoffmann bleibt ein herausragender Kommandant, Dirigent und gewissermaßen ‚künstlerischer Leiter‘ der heutigen Accept. Den Kontakt zum Publikum haben Accept perfekt ausgefeilt. Das hat fast hypnotische Wirkung. In Kombination mit der Magie unvergänglicher Riffs und Melodien kann der Triumph der Live-Auftritte der Band gar nicht ausbleiben. Die Band hat die Setlist angenehm ausbalanciert. Mit den Songs des neuen Albums hat sie keineswegs übertrieben, aber auch die neueren Alben mit Mark Tornillo am Gesang hat sie nicht stiefmütterlich behandelt – der übrigens alle Gesangsaufgaben sehr, sehr gut gemeistert hat. Die Stimme bleibt enorm kompatibel mit allem, was Accept je geschaffen haben oder schaffen, und in Klangfarbe und Ausführung gerade weit genug von Dirkschneider entfernt, dass von irgendeiner Nachahmung keine Rede sein kann. Eine wunderbare Show. Auch Shouse und der legendäre Lulis kamen mehrmals zur Geltung, Uwe schon früh und wie üblich, seit er bei Accept ist, im Solo von Restless And Wild. Die Bewegung, wenn sich die Jungs zu zweit, zu dritt, zu viert in einer Linie aufstellen, bleibt ein elementares Markenzeichen der Band – kurz, die Bühnennutzung ist erstklassig und gehört in ein echtes Schullehrbuch.

Das Zusammenspiel war höllisch! Rhythmusgruppe geölt und reißend. Gitarrenphrasen messerscharf, das Soloing ein Kapitel für sich. Wolf Hoffmann ist an sich schon eine Art Metal-Ikone – ein Mann, gemeißelt aus rostfreiem Stahl! Die Minuten flogen wie Sekunden. Und die Zeit war zu knapp. Deshalb hatte die Band auch ein Medley vorbereitet, in dem sie vor allem mit dem Einstieg über einen Teil des vermissten „Restless And Wild“-Klassikers Demon’s Night überraschte, den sie schon seit Jahren nicht mehr angepackt hatte. Midnight Mover ist ein Song, der schon von sich aus bei jedem Accept-Konzert danach schreit, gespielt zu werden! Einer der stärksten Songs der klassischen Accept-Ära. Unglaublich, wie sich die Phrasen neuerer Nummern wie Shadow Soldiers, Dying Breed und vor allem Teutonic Terror und Pandemic perfekt neben den älteren Klassikern behaupten. Besonders die beiden Letzteren, die sich die Band für das Finale des regulären Sets aufgespart und sogar nach den beiden Karriere-Giganten Princess of the Dawn und Metal Heart gespielt hat.

In der Zugabe taucht Tornillo mit einem aufblasbaren Hai auf der Bühne auf, den er ins Publikum wirft, die Band legt mit Fast As A Shark los, gefolgt vom heiß ersehnten Klassiker des eisernen Repertoires Balls To The Wall, und schließt mit dem Strudel eines perfekten Kick-offs, dem Breaker-Klassiker I’m A Rebel, und treibt das Konzert auf den absoluten Siedepunkt! All diese Intensität brodelnder Schärfe eines Arsenals unvergänglicher Riffs, all die Leidenschaft, all die Emotionen, durchzogen von jeder Menge Spaß, ist es, wofür das Publikum kommt. Dort waren zwar die Onkel in der Überzahl, die ihre Teenagerzeit im Aufstieg der immergrünen Accept erlebt haben, doch der Anblick von Angehörigen jüngerer Generationen war besonders ermutigend, denn er bedeutet, dass die Renaissance und der neue Frühling dieser legendären Band immer weiter und weiter andauert. Soll es so bleiben.

Autor: Edita Klemen & Aleš Podbrežnik
Fotos: Aleš Podbrežnik


Englische Version:

Accept – Auferstehung des teutonischen Stahls über Wien (2024)

Accept (Special Guest: Phil Campbell And The Bastard Sons)
Samstag, 9. November 2024
Wien / Simm City / Österreich

Accept sind Legenden des weltweiten Heavy Metal. Old School durch und durch, eigentlich ein lebendes Relikt dessen, was an der Wende von den 1970ern zu den 1980ern passiert ist. In vielerlei Hinsicht eine ewig inspirierende Band, deren Schaffen das Gesicht und den Aufschwung der Entwicklungswege des Metal in all seinen Formen grundlegend geprägt hat. Die Band ist bis heute aktiv. Angeführt wird sie vom einzigen Mitglied aus jenen glorreichen alten Tagen, Gitarrist Wolf Hoffmann, der seit der Reaktivierung der Band 2009 die treibende Kraft ist. Und in dieser neuen Phase haben Accept eine beachtliche Menge neuer eigener Musik produziert (6 Studioalben), die zwischen 2011 und 2024 erschienen sind. Hoffmann und sein Team bleiben durchgehend enorm kreativ, in einer Zeit, in der Accept sich locker auf ihre glorreichen Tage verlassen könnten, in denen sie sich ihren Status als echte Heavy-Metal-Legenden erarbeitet haben.

So erschien Anfang April dieses Jahres das 17. Studioalbum „Humanoid“. Die neue Tour ist da! Auch in Europa. Und nach dreizehn Jahren, seit sie ihr letztes Headliner-Konzert mitten in der österreichischen Hauptstadt gespielt haben, sind Accept für einen weiteren ‚richtigen‘ Gig zurück. Die Halle war komplett ausverkauft.

Diese Accept-Tour war auch deshalb besonders attraktiv, weil es einen ganz besonderen Gast gab! Philip Campbell, ehemaliger Motörhead-Gitarrist, der nach dem Ende der berühmten Rock’n’Roll-Rüpel mit seiner Band Phil Campbell And The Bastard Sons aktiv bleibt. Phil Campbell And The Bastard Sons haben drei Alben in der Tasche, das jüngste davon, „Kings of the Asylum“, erschien vor einem Jahr. Wie der Name schon sagt, wird die Band natürlich vom berühmten Phil vertreten, begleitet von seinen drei Söhnen: Bassist Tyla, noch ein Gitarrist, Todd, und Schlagzeuger Dane. Nur Sänger Joel Peters kommt aus einem anderen Nest. Und der Stil? Nicht allzu weit von dem entfernt, was Phil mit Motörhead gemacht hat. Die Band betrat um acht Uhr die Bühne und teilte in gut einer halben Stunde Schlag um Schlag aus.

Tolle Chemie, toller Sound, zerschmetternde Wucht und eine höllische Party. Und Phil Campbell bleibt eine gemeißelte Rock’n’Roll-Legende. Spannend ist auch, seinen Sohn Todd (ebenfalls Gitarrist) mit seiner kirschroten Framus-Gitarre zu beobachten, wie er fast die legendären Bühnenbewegungen und das Theater seines Vaters nachahmt, die Phil auszeichnen, seit er in den 1980ern bei Motörhead eingestiegen ist (der obligatorische Kaugummi war keine Ausnahme). Nur stand diesmal auf den Ständern Wasser statt Bier. Alles in allem eine großartige Wahl für das Aufwärmprogramm, bei dem die ganze Halle auf den Beinen war. Phil spielte während eines der Songs auch die Framus WH-1 mit ‚Snaggletooth‘ (Wolf Hoffmann spielt eine ähnliche), um seine Standard-Les-Paul ein wenig zu schonen.

Material von allen drei Studioalben war im Repertoire, aber um die Sache zu würzen, packten die Bastards auch vier Motörhead-Klassiker und einen Song von Campbells Soloalbum „Old Lions Still Roar“ aus dem Jahr 2019 dazu, nämlich Straight Up. Das Publikum war schnell auf derselben Wellenlänge, und die Siedepunkte der Show waren natürlich alle vier Motörhead-Klassiker (Going To Brasil gleich am Anfang, der phänomenale „Bastards“-Klassiker Born to Raise Hell in der Mitte, das unvermeidliche Ace of Spades kurz vor Schluss und der finale Tornado mit Killed By Death). Will man mehr?

Zwanzig Minuten nach 21 Uhr gehen die Lichter wieder aus. Zeit für Metal mit den einzig wahren Accept. Wer Accept auf früheren Touren verfolgt hat, weiß, was ihn erwartet. Nun, Wolf hat seine Mannschaft in den letzten Jahren ziemlich verjüngt. Der Dienstälteste neben Wolf bleibt Sänger Mark Tornillo, gefolgt von einem weiteren Amerikaner in der Band, Schlagzeuger Christopher Williams, und Gitarrist Uwe Lulis (der Mann, der für die besten Grave Digger-Alben mitverantwortlich ist), während Bassist Martin Motnik (speziell für diese Show – mit der österreichischen Fahne am Gürtel) und der dritte Gitarrist und dritte Amerikaner in der Band, Philip Shouse (bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Gene Simmons), vor fünf Jahren Teil der aktuellen Besetzung wurden. Ein deutsch-amerikanisches Sextett!

Accept bleiben eine kugelsichere Festung auf der Bühne. Die Bühnenpräsenz der ’scharf gekleideten Männer‘ ist auf höchstem Niveau. Posen, Bühnenpräsenz, Kommunikation, Kalibrierung. Die Nutzung der weitläufigen Bühne. Jede Sekunde des Gigs war sorgfältig durchdacht. Und alle sechs wissen genau, welche Rolle sie in jedem Teil der Show haben! Theatralisch! Und mit dem Effekt, das Publikum ständig anzuheizen. Mit Zugabe insgesamt eine Stunde und vierzig Minuten unvergessliche Kanonade, zusammengesetzt aus Klassikern der Bandkarriere und Höhepunkten der ‚Tornillo-Ära‘.

Sound und Zusammenspiel auf höchstem Niveau. Hoffmann bleibt der herausragende Kommandant, Dirigent und gewissermaßen ‚künstlerische Leiter‘ der heutigen Accept. Der Kontakt von Accept zum Publikum ist perfekt ausgefeilt. Er hat fast hypnotische Wirkung. In Kombination mit der Magie der unsterblichen Riffs und Melodien kann der Triumph der Live-Auftritte der Band gar nicht ausbleiben. Die Band hat die Setlist angenehm ausbalanciert. Sie hat es mit den Songs des neuen Albums keineswegs übertrieben, aber auch die neueren Alben mit Mark Tornillo am Gesang nicht stiefmütterlich behandelt – und der hat übrigens alle Gesangsaufgaben sehr, sehr gut gemeistert. Die Stimme bleibt enorm kompatibel mit allem, was Accept je gemacht haben oder machen, und in Klangfarbe und Ausführung gerade weit genug von Dirkschneider entfernt. Tornillo ist ein Gesangstier mit eigenem Profil, von irgendeiner Nachahmung kann keine Rede sein. Eine großartige Leistung von Mark. Und dann ist da natürlich diese unvergessliche Bewegung, wenn sich die Jungs zu zweit, zu dritt, zu viert in einer Linie aufstellen! Sie bleibt ein elementares Markenzeichen der Band! Kurz, die Bühnennutzung ist erstklassig und gehört in ein echtes Schullehrbuch.

Eine Hochzeit im Himmel der Hölle! Die Rhythmusgruppe ist geölt und reißend. Messerscharfe Gitarrenphrasen, das Soloing ein Kapitel für sich. Wolf Hoffmann ist an sich schon eine Art Metal-Ikone – ein Mann, gemeißelt aus rostfreiem Stahl! Die Minuten flogen wie Sekunden. Und die Zeit ist (immer) zu knapp. Deshalb hatte die Band auch ein Medley vorbereitet, in dem sie vor allem mit dem Einstieg über einen Teil des vermissten „Restless And Wild“-Klassikers Demon’s Night überraschte, den sie seit vielen Jahren nicht mehr angepackt hatte. Midnight Mover ist als Song an sich immer ein Highlight, wenn er live gespielt wird! Einer der stärksten Songs der klassischen Accept-Ära. Es ist erstaunlich, wie sich die Phrasen neuerer Songs wie Shadow Soldiers, Dying Breed und besonders Teutonic Terror und Pandemic perfekt neben den älteren Klassikern behaupten. Besonders die beiden Letzteren, die sich die Band für das Finale des regulären Sets aufgespart und sogar nach den beiden Karriere-Giganten Princess of the Dawn und Metal Heart gespielt hat.

In der Zugabe taucht Tornillo mit einem aufblasbaren Hai auf der Bühne auf, den er ins Publikum wirft! Die Band legt mit Fast As A Shark los, gefolgt vom heiß ersehnten Klassiker des eisernen Repertoires Balls To The Wall, und schließt mit dem Strudel eines perfekten Kick-offs, dem „Breaker“-Klassiker I’m A Rebel, und treibt die Show auf den absoluten Siedepunkt! All diese Intensität und Schärfe unsterblicher Riffs, all die Leidenschaft, all die Emotionen, durchzogen von einer Prise Spaß, ist es, wofür das Publikum kommt. Ein Publikum, in dem Onkel und Papas überwogen, die ihre Teenagerzeit im Höhenflug der immergrünen Accept noch einmal durchlebten, doch gleichzeitig war der Anblick der jüngeren Generationen im Publikum besonders faszinierend, denn er bedeutet, dass die Renaissance und der neue Frühling dieser legendären Band immer weiter und weiter andauert. Möge es so bleiben.

Text: Edita Klemen & Aleš Podbrežnik
Fotos: Aleš Podbrežnik

Phil Campbell And The Bastard Sons – Setlist:
1. Highway Star (Intro vom Band)
2. We’re the Bastards
3. Freak Show
4. Going To Brasil
5. Schizophrenia
6. High Rule
7. Born To Raise Hell
8. Straight Up
9. Ace Of Spades
10. Strike the Match
11. Killed By Death

Accept – Setlist:
1. The Reckoning (Extended Intro)
2. Humanoid
3. Restless and Wild
4. London Leatherboys
5. Straight Up Jack
6. Midnight Mover
7. Breaker
8. Dying Breed
9. Demon’s Night / Starlight / Losers and Winners / Flash Rockin‘ Man
10. Southside of Hell
11. Shadow Soldiers
12. Princess of the Dawn
13. Metal Heart
14. Teutonic Terror
15. Pandemic
—Zugabe—
16. Fast as a Shark
17. Balls to the Wall Play
18. I’m a Rebel
19. Bound to Fail (Outro vom Band)


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