Jan Leščanec (SkyEye) – Metal wird überleben und noch stärker werden (2021)
Die slowenische Heavy-Metal-Band SkyEye wurde vor sieben Jahren von Gitarrist Grega Stalowsky, Bassist Primož Lovšin und Sänger Jan Leščanec gegründet. Später (2016) stießen Gitarrist Marko Kavčnik und Schlagzeuger Jurij Nograšek zur Truppe.
2018 brachten SkyEye ihr erstes Album Digital God mit zwölf Songs raus, die ein Spiegel der Zeit sind, in der wir leben. Das zweite Album steht schon am Horizont. Im Oktober 2020 haben die Jungs einen Vertrag mit dem aufstrebenden deutschen Label Reaper Entertainment Europe unterschrieben, und auf den »digitalen Musikdiensten« kannst du schon eine Weile die Singles Constellation und Detonate hören. Genau heute hat nun auch der Titelsong Soldiers of Light das Licht der Welt erblickt, den sie mit diesen Worten begleiten:
„Leider gibt es gerade so viel ‚Scheiße‘ auf der Welt, die Wahrheit stirbt, die Welt zerfällt und wir sind gespaltener denn je. Deshalb müssen wir das Licht wieder in unser Leben lassen. Unsere Fackel leuchtet in der Dunkelheit, um mit Musik die Schatten aus unserem Leben zu vertreiben.“ Ein Song mit positiver Botschaft also. Das Licht wird die Dunkelheit besiegen. Das Album, das am 25. Juni 2021 erscheint, kannst du HIER vorbestellen.
Gespannt auf die neue Geschichte, die die Bandmitglieder erzählen, haben wir uns mit Sänger Jan Leščanec unterhalten.

Fangen wir mit der frühen Jugend an: Das ist die Zeit, in der man sich als Heranwachsender am meisten selbst sucht, und auch die Zeit, in der die meisten von uns ihren Musikstil gefunden haben. Was war der Schlüsselmoment oder der Song, bei dem du gesagt hast: ’Das ist es’, das will ich auch machen?
Weil mich die meisten als ’Heavy Metaller’ kennen, wird meine Antwort wohl so manchen überraschen. Als Kind bzw. früher Teenager wollte ich nichts von dem machen, was damals ’in’ war, schon gar nicht bei Musik, Klamotten usw. Ich wollte nicht einer von vielen sein. Ich war einfach so eine Art stiller Rebell, ich allein gegen die Mehrheit, aber das habe ich nicht groß nach außen getragen. Ich war in meiner eigenen Welt, und den größten Teil dieser Welt machte die Musik aus.
Von der späten Kindheit bis ungefähr 18 habe ich fast ausschließlich klassische Musik gehört. Ganze Nachmittage und viele Nächte habe ich am Radio ARS gesessen und auf meinem Kassettenrekorder Ausschnitte aus den gewaltigen Themen sinfonischer Werke mitgeschnitten. Ich habe über 30 Kassetten aufgenommen, und auf einer konnten auch mehr als 100 verschiedene Musikstücke bzw. Werke drauf sein. Begeistert haben mich die mächtigen klassischen Sinfonien, vor allem aus der Romantik, Kammermusik dagegen konnte ich überhaupt nicht ertragen, und auch Opern haben mich, mit ein paar Ausnahmen, nie wirklich vom Hocker gehauen.
In der Gymnasialzeit habe ich mir immer öfter Musik-CDs in der Bibliothek ausgeliehen, anfangs nur Klassik, später habe ich immer mehr mit anderen Genres der Popularmusik experimentiert. Ich begann, mich immer mehr für Rock und Metal zu begeistern, aber der Wendepunkt kam, als ich eine Iron-Maiden-Platte aufgelegt habe. Es war eines dieser ’Best of’-Alben, und ich werde nie das Glücksgefühl vergessen, das ich beim Hören hatte. Das war es. Im Heavy Metal habe ich diese Wucht und diese emotionale Ladung gefunden, die ich all die Jahre zuvor in der Klassik gesucht hatte, dazu noch den ’Drive’ der Rhythmusgruppe und die außerirdischen Vocals, also Dinge, die ich in der Klassik vermisst hatte.
Bis heute hat sich mein Musikgeschmack nicht groß verändert. Danach gab es in meinem Leben noch zwei weitere Wendepunkte. Mit 23 habe ich zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand genommen (vorher hatte ich nie ein Instrument gespielt) und gemerkt, dass Musik zu spielen und zu machen meine Lebensaufgabe ist. Zwei Jahre lang war ich nicht von ihr zu trennen, ich habe teilweise acht Stunden am Tag gespielt und mir alles aus eigenen Fehlern und durch das Nachspielen meiner Lieblingsgitarristen beigebracht. Der dritte Wendepunkt kam, als ich mit 29 zum ersten Mal wirklich bewusst gesungen habe. In diesem Jahr habe ich SkyEye mitgegründet.
Die heutige Welt ist für Jugendliche, die erwachsen werden, völlig anders als für die Generationen vor ihnen. Jede Musik, die du willst, ist nur einen Klick entfernt, während das vor ein paar Jahren noch ein großes Projekt war. Wo kriege ich die Platte her, wo überspiele ich sie? Das gibt es heute nicht mehr. Wie erlebst du diesen Wandel?
Wie gesagt, ich habe Musik über Radio ARS und CDs aus der Bibliothek kennengelernt. Das alles hat viel Zeit und Hingabe gekostet. Zum Beispiel die Lieblings-Musiksendung Nočni nokturno um Mitternacht erwischen – statt zu schlafen zuhören und epische Meisterwerke auf Kassette aufnehmen. (Lachen) Das waren Zeiten. Als es Mühe, Verzicht und Zeit gekostet hat, die Musik zu hören, die man liebt.
Heute hat Musik durch die leichte Verfügbarkeit definitiv an Wert verloren, vor allem bei der jüngeren Generation. Warum sollte man sich heute ein ganzes Album einer Band anhören, wenn man 20 verschiedene Stücke von verschiedenen Künstlern überfliegen und damit Zeit sparen kann, die uns heutzutage chronisch fehlt.
Auch ich merke, dass ich allzu oft in diesem ’Play and Skip Mode’ lande. Trotz des technischen Fortschritts und der Verfügbarkeit bin ich aber nach wie vor Anhänger des bewussten Musikhörens und nehme mir jeden Tag Zeit, die ausschließlich dafür da ist.

Haben die Hörer wegen dieser Hyper-Verfügbarkeit schneller genug von einem Künstler und wechseln zum nächsten? Die Platte, nach der du vor 25 Jahren fieberhaft gesucht und für die du dein letztes Taschengeld hingeblättert hast, steht zu Hause im Regal unter Denkmalschutz. Das gibt es heute nicht mehr. Heute löschst du die »Datei« und lädst eine neue runter. Wie habt ihr den Weg zu den Hörern gefunden?
Diese Hyper-Verfügbarkeit sorgt zwar dafür, dass eine bestimmte Musik oder Band von mehr Leuten gehört wird, was definitiv die positive Seite der Digitalisierung von Musikinhalten ist, aber ich glaube, dass vor allem neue Musik und Musik unbekannter Künstler deutlich schlechtere Chancen hat, dass der Hörer sie ins Herz schließt, weil nur einen Klick entfernt schon die nächste Option wartet, ein anderer ’Sound’, ein anderes Riff.
Wir von SkyEye gehören zu denen, die digitale und Online-Plattformen positiv genutzt haben und damit in sehr kurzer Zeit unsere Musik der slowenischen Metal-Szene vorgestellt haben. Dank der digitalen Medien verbreitet sich unsere Musik erfolgreich auch in der Welt, was die Tatsache belegt, dass wir den Großteil der CD-Exemplare des Albums Digital God (wegen der großen Nachfrage wird es eine Neuauflage geben) ins Ausland verkauft haben. Zur Bekanntheit haben natürlich auch die Auftritte auf Bühnen in ganz Slowenien ihren Teil beigetragen.
Stimmt die These, dass ein ’echter Metaller’ keine andere Musik hört? Das ist nämlich ein häufiger Kommentar von ’Außenstehenden’. Traust du dich, einen Song außerhalb deines Heimatgenres zu nennen, ohne gleich als Ketzer gebrandmarkt zu werden?
Ich liebe Heavy Metal, aber ich höre mit Genuss die unterschiedlichste Musik. Eigentlich bin ich ein Fan der Musik aus den 70ern und 80ern des letzten Jahrtausends und natürlich der Klassik. Zum Beispiel die fantastische Band ToTo und ein Song im Stil von I won’t hold you back – wenn ich es denn wagen darf, das zu erwähnen (Lachen) – steht oft auf meiner Speisekarte.
Das neue Album Soldier of light erscheint am 25. Juni 2021. Wie und wann ist es entstanden, wer hat alles daran mitgewirkt?
Die Idee für das Album Soldiers of Light entstand schon vor der Veröffentlichung des ersten Albums. Grega und ich hatten ein paar ausgefeilte Ideen, die wir dann das ganze Jahr 2019 über im Proberaum ergänzt und ausgebaut haben, bis wir mit den fertigen Ergebnissen zufrieden waren. Ursprünglich wollten wir das Album im ersten Drittel von 2020 aufnehmen, aber die Epidemie und die damit verbundenen übertriebenen und lebensfremden Maßnahmen haben uns die Pläne durchkreuzt, weshalb wir es erst Ende des Jahres fertig bekommen haben.
Produktion, Mix und Aufnahme des Albums haben wir Grega Smola Crnkovič überlassen (Chef der Bluesrock-Band Bad Notion), der auch für den Sound unseres ersten Albums verantwortlich ist. Ein Siegerpferd wechselt man nicht, heißt es, deshalb war die Entscheidung für eine erneute Zusammenarbeit mit ihm einfach, bei den tollen Kritiken, die wir für unser Debüt bekommen haben. Außerdem ist Grega von Anfang an Teil der SkyEye-Story, wir verstehen uns bestens und wachsen gemeinsam in mehreren Bereichen.
Am fertigen Produkt haben noch viele andere Leute und Freunde mitgearbeitet, denen wir unendlich dankbar sind. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass ein erstklassiges Produkt nur mit der Unterstützung und dem Einsatz des größeren Teams möglich ist, das sich in ein paar Jahren erfolgreich rund um die Band aufgebaut hat und uns große Hoffnung für die Fortsetzung des eingeschlagenen Wegs gibt.
Im Oktober habt ihr einen Vertrag mit einem ausländischen Label unterschrieben, das ist nicht selbstverständlich, und das auch noch in diesen ungünstigen Zeiten … Wie habt ihr das geschafft und welche Vorteile bringt es für eure Arbeit?
Die Epidemie und das damit verbundene Konzertverbot haben uns im Sommer 2020 unerwartet neue Türen und Chancen geöffnet. Im Rahmen des mehrtägigen Online-Festivals Europian metal festival alliance haben wir mit unserem Auftritt als absolute Outsider neben weltbekannten Namen völlig unerwartet riesiges Interesse geweckt, laut den Veranstaltern sogar das größte. In der Folge haben wir von ausländischen Labels Kooperationsangebote bekommen. Wir haben uns für das deutsche Label Reaper entertainment entschieden, das uns den realistischsten Plan für die Zusammenarbeit vorgelegt hat und die Zusicherung, dass wir nicht nur eine von vielen Bands in ihrem Portfolio sein werden. Es ist ein junges Label, das eng mit einem der größten Metal-Labels, Nuclear Blast, verbunden ist und unter dem Dach der Universal group (Vertrieb) arbeitet. Mit dem Label wollen wir den Durchbruch auf dem deutschen Markt schaffen.
Und was ist mit eurem Auftritt – wer kümmert sich darum? Das Albumcover, eure Website und euer Look sind sehr durchdacht …
Die Krönung von allem rund um das Online-Konzert war der Handschlag mit unserem neuen Mitglied – Boban Milunović (unter anderem bekannt als Hauptorganisator des erfolgreichsten slowenischen Festivals Metaldays), der Manager und Mastering-Ingenieur geworden ist. Boban hat uns mit seinem Wissen und seiner Erfahrung geholfen, die Band auf ein Niveau zu heben, das über das Handeln und Denken der Mitglieder selbst hinausgeht. Er und Grega sind die Hauptschuldigen für den fantastischen Sound des kommenden Albums, während Aleksandar Živanov uns mit dem Kultcover unseren grafischen Auftritt auf ein höheres Level gehoben hat.

Konzerte … Wir vermissen sie alle. Was hält die Band in dieser Zeit zusammen, in der wir seit über einem Jahr mit Einschränkungen konfrontiert sind? Was hat euch als Band »am Leben« gehalten? Wie habt ihr das Interesse am Schreiben von neuem Material behalten?
Ich habe echt riesiges Glück, in einer Band zu sein, in der wir alle gern miteinander abhängen und echte Freunde sind. Musik und das Musikmachen verbindet uns zwar am meisten, aber auch einfach mal ein Bier zusammen trinken, ohne Instrumente in der Hand, hilft jedem von uns, die Alltagsprobleme zu vertreiben. So, entspannt und fleißig zugleich, kommen wir durch diese Coronakrise bzw. tuckern wir hindurch. Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, oder wie man so sagt. (Lachen) Tatsächlich haben wir einen großen Teil von 2020 der Aufnahme und Fertigstellung von Soldiers of Light gewidmet, und mit neuem Material sind wir schon tief ins dritte Album eingestiegen.
Die ungünstige Zeit, in der wir leben, kann musikalische Höhepunkte hervorbringen. Einerseits sind die Künstler voller Frust, andererseits haben sie mehr Zeit zum Schaffen und für die Projekte, die sie wollen. Dahinter steht auch die Frage der Finanzierung. Wie sieht es damit aus?
Wie gesagt, hat uns die Epidemie durch eine Verkettung unglaublicher Zufälle den Vertrag mit dem deutschen Label, einen Manager und einen neuen Grafiker (Maler) gebracht. Mehr kann man sich kaum wünschen. (Lachen)
Ansonsten bleibt der Finanzierungsplan auch in diesen schweren Zeiten gleich, nämlich dass sich die Band aus den eigenen Einlagen der Mitglieder und der finanziellen Hilfe der Fans in Form von ’Merch’-Verkäufen speist.
Ein Konzert ist nicht nur die Band. Dazu gehören immer auch Veranstalter, Bühnenarbeiter, Lichtleute, Tontechniker, Security, die Theke … Die Liste ist lang. Die Musik selbst wird überleben, weil sie ewig ist. Wie werden all die Genannten überleben?
Da gibt es nicht viel zu diskutieren. Wenn die Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie auch künftig eine profitable Durchführung von Konzerten verhindern, wird der Sektor, der Veranstaltungen möglich macht, endgültig zusammenbrechen. Was dann kommt, weiß ich nicht. Die Lage ist schon jetzt katastrophal. Deshalb unterstützen wir die Bemühungen der Leute, die versuchen, den Veranstaltungssektor vor dem Untergang zu retten, indem sie Benefizaktionen und Fonds ins Leben rufen, wie zum Beispiel die Aktion #mi delamo dogodke oder den Metaldays crew fundraiser, und mit einer kleinen Spende oder dem Kauf eines Shirts leisten wir unseren Beitrag zum Erhalt und zur Bewältigung dieser Krise.
Wie kann man mit eurer Musik die Jugendlichen von heute erreichen, wenn sie auf der einen Seite von großen Bands bombardiert werden, die sich Spektakel für zehntausende Leute leisten können, und auf der anderen Seite in irgendeinem kleinen Club eine Band spielt, die ihr ganzes Equipment selbst schleppt und aufbaut und in ihrer Aussage viel ehrlicher und authentischer ist. Wie entscheidet man sich als Hörer zwischen Attraktivität und Ehrlichkeit?
Ein Rezept, wie man junge Leute dazu bringt, unsere Musik zu hören, habe ich nicht und damit beschäftige ich mich auch nicht übermäßig. Ich bin der Meinung, dass gute Musik mit erstklassiger Umsetzung am Ende den richtigen Hörer findet. Davon zeugt auch unsere Geschichte, denn in sechs Jahren Bandarbeit haben wir es, ohne uns mit solchen Fragen oder ausgefeiltem Marketing herumzuschlagen, geschafft, dass uns ein Fan vom anderen Ende der Welt eine Mail schreibt, dass er unsere CD haben will. Hätte mir das vor Jahren jemand gesagt, hätte ich ihn ironisch ausgelacht.
SkyEye werden ihren Weg mit dem aufrichtigen Wunsch fortsetzen, die Musik zu machen, die wir lieben. Dieser Kern, diese treibende Kraft wird sich nicht ändern. Was sich ändert, sind die anderen Beteiligten, die Einflüsse auf die Band und die Art, wie langfristige Entscheidungen getroffen werden, weil immer mehr Leute in die Arbeit eingebunden sind (Manager, Label, Booking-Agenten, Produzent …). Das ist ein normaler Prozess, wenn eine Band über die zeitlichen und organisatorischen Möglichkeiten der Mitglieder selbst hinauswächst.
Im Moment stehen wir an einem Wendepunkt, aber darüber denken wir nicht groß nach, weil wir, genau wie am Anfang unseres Wegs, darauf konzentriert sind, gute Musik zu machen, die jeden Metaller glücklich macht und die höchsten Heavy-Metal-Standards erfüllt.
Noch ein bisschen Provokation zum Schluss: Traust du dich zu behaupten, dass Metal in ein paar Jahrzehnten noch lebendig ist? Wird Metal überleben oder im Sumpf der Instant-Musik und -Künstler versinken?
Metal wird überleben, und ich glaube ehrlich, dass er noch stärker werden wird, weil sich die Leute in der Flut von Plastik-Instant-Musik und dem dazugehörigen Lebensstil nach dieser Ursprünglichkeit sehnen werden, nach dem Gefühl, lebendig zu sein, und, was am wichtigsten ist, nach dem Gefühl der Zugehörigkeit. Nach dem Bewusstsein, dass du in dieser individualistisch geprägten Welt nicht allein bist, sondern zu einer riesigen Familie gehörst. Der Metal-Familie.
Autorin: Silvija Makovec
Redaktion: Nataša Fajon
Zusätzliche Konzert-Fotogalerie: Sebastijan Videc
Die komplette Fotogalerie kannst du dir in der RockLine-Konzertrezension zu SkyEye ansehen, vom 2. 5. 2019, als die Band im CUK Kino Šiška den Konzertabend für Iron Maidens eröffnet hat – die übrigens rein weibliche Tribute-to-Iron-Maiden-Band.
Dieses Interview kannst du dir auch auf dem Webportal Opazovalec.si ansehen!