Måneskin sichern Italien in Rotterdam den dritten Eurovision-Titel!
Måneskin – die italienische Rockband – hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen. Der Wettbewerb endete gestern, am 22. 5. 2021 (Samstag).
Die Band aus Rom hat sich ihren Namen nach dem dänischen Wort für Mondschein ausgesucht, was auch damit zusammenpasst, dass Bassistin Victoria ursprünglich von dort stammt. Måneskin setzten sich gegen die Konkurrenz durch und sammelten insgesamt 529 Punkte.
Måneskin haben Italien damit zum dritten Mal den ersten Platz beim Eurovision Song Contest gebracht. Zuletzt gewann Italien 1990 mit Toto Cutuguno und seinem Siegertitel Insieme – damals fand das Event in der Zagreber Halle Vatroslav Lisinski statt, also noch in Jugoslawien.
An der diesjährigen Ausgabe des Eurovision nahmen insgesamt 39 Länder teil, das Event fand in den Niederlanden statt. Zur Erinnerung: 2019 holte Duncan Laurence den Sieg für die Niederlande. Das große Finale wurde in der Rotterdamer Arena Ahoy vor 3.500 Besuchern ausgetragen.
Nach der Jurywertung lagen Måneskin auf dem vierten Platz (vor Italien rangierten die Schweiz, Frankreich und Malta), doch das Televoting lief klar zugunsten von Måneskin und ihrem Song „Zitti E Buoni“ (unten) – in diesem Teil der Abstimmung sammelte die Band 318 Punkte.
Måneskin-Frontmann Damiano David sagte beim Empfang der Trophäe begeistert: „Europa und der ganzen Welt wollen wir sagen: Rock’n’Roll wird niemals sterben.“
Erwähnenswert ist außerdem, dass beim diesjährigen Eurovision auch die finnischen Metaller Blind Channel dabei waren, die mit Dark Side den sechsten Platz belegten (Video unten). Die Band, die kürzlich einen Vertrag mit dem amerikanischen Label Century Media Records abgeschlossen hat, trat vor einer bunten Bühnenkulisse auf – inklusive jeder Menge Pyrotechnik.
Slowenien wurde bei der insgesamt 65. Ausgabe des Eurovision von Ana Soklič vertreten, die mit ihrem Song Amen jedoch nicht ins Finale einzog und im Halbfinale ausschied.