Tretji kanu präsentieren das Musikvideo zur Single „Dežnik narobe“

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Dežnik narobe – für jene schönen Tage, die man am liebsten in einem umgekehrten Schirm auffangen und für später aufheben würde. Und für jene, in denen es wehtut und man sich unter seinem Gestell verkriechen möchte. Doch weder die einen noch die anderen existieren ohne die jeweils anderen. Also erlauben wir uns einfach zu sein. Weil wir Menschen sind.

Das Musikvideo spricht durch Atmosphäre, Licht und die ewige Symbolik der Liebe vor allem über den Menschen als solchen. Ohne Anspruch, ohne Masken, ohne Abwehrmechanismen.

Nach Belgrad haben sie es nicht geschafft – also kam Belgrad zu ihnen

Tausend und einen Entwurf für das Musikvideo zum Song Dežnik narobe mussten sie verwerfen, bevor sie sich schließlich wegen der Grenzschließungen für eine Fernproduktion entschieden.

» Auf die Dreharbeiten in Belgrad hatte ich mich auch wegen des dekadenten Pulses der Stadt gefreut, die ich noch nie besucht hatte, und wegen der Magie, von der alle schwärmen. Die Krise zwingt mich, das mit eigenen Augen erst später nachzuholen – aber ich bin froh, dass wir uns mit Nina Tratnik, der Regisseurin, mit der wir schon bei den Songs V mleku und Hiše zusammengearbeitet haben, der Situation angepasst und eine Geschichte gedreht haben, die schon fast wie ein Kurzfilm wirkt, mit Schwerpunkt auf Ästhetik und Sinnlichkeit.

Das Besondere an dem Musikvideo ist, dass wir es im Herbst mit dem Musikvideo zum Song Čuvaji rek verbinden werden. Jede Videogeschichte funktioniert für sich als Ganzes, und doch hängen sie zusammen – Dežnik narobe aus weiblicher Perspektive und ihrem inneren Erleben, Čuvaji rek zeigt die andere Seite der Geschichte aus männlicher Perspektive. Beide Songs findet ihr auf unserem zweiten Album Plovemo, das letzten Herbst erschienen ist.«
Anja Pavlin (Sängerin der Band, Textautorin)

» A DAY TO REMEMBER «      

» Ich hab den Schirm umgedreht,
um darin Perlen von den Bäumen aufzufangen,
auf dem Weg ohne Weg, ohne Weg. «  

SIE ist einfach da. So wie sie ist. Ohne Anspruch, ohne Masken, ohne Abwehrmechanismen. SIE ist verletzlich. Die Welt außerhalb ihrer Gefühle ist bedeutungslos. Sie erlaubt sich zu fühlen und nimmt auch die schmerzhaftesten Teile von sich selbst an. SIE ist das Bild von uns allen. Wenn sie den Panzer des Mutes ablegt, sehen wir Szenen, die wir alle erleben und durchleben. SIE versteckt sich nicht. Ihre Entblößung teilt uns mit, dass man in schweren Momenten innehalten, einfach sein und erst dann sozusagen gereinigt weitermachen muss.

Das ist keine Liebesgeschichte, das ist eine Geschichte über das Leben.

» In Zeiten, in denen wir alle mit unerwarteten Wendepunkten im Leben konfrontiert sind und das Bewältigen existenzieller Hürden im Vordergrund steht, haben wir uns kollektiv als Individuen vergessen. Krisenmomente verlangen in der Regel schnelle und konkrete Lösungen – aber zum Glück hat uns die vergangene Zeit an die außerordentliche Bedeutung der Geduld erinnert.

Wenn all die „Ornamente“ unseres Lebens über Nacht jeden Wert verlieren und nur wir selbst übrig bleiben, so wie wir sind, wird das Verbergen des eigenen Ichs fast unmöglich. Zwischenmenschliche Beziehungen waren noch nie so intensiv und aufrichtig wie zuvor, daher war eine „Inventur“ unserer selbst unvermeidlich und für die Menschheit als solche mehr als notwendig.

In der jüngsten Vergangenheit habe ich das nicht nur am eigenen Leib gespürt, sondern auch durch das Leben der Menschen um mich herum. Alle Beteiligten des Musikvideos haben einen Teil ihrer inneren Dämonen in Bilder gegossen und dabei nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine Art persönliche Katharsis erlebt. Weil wir Menschen verschieden sind und weil wir verschieden empfinden, verbinden wir symbolisch durch zwei Songs und zwei Musikvideos eine universelle Geschichte von uns allen. «
Nina Tratnik, Regisseurin des Musikvideos

Crew des Musikvideos:
Produktion: humanmade visual studio
Regie und Drehbuch: Nina Tratnik
Kamera: Vladimir Djurić
Kameraassistent: Vuk Papić
Szenenbildnerin: Ana Milošević
Set-Dekorateur: Tihomir Todorović
Kostümbildnerin: Ivana Vukobrad
Schnitt: Irena Fabri
Analogfotografin: Jelena Simeunović
SIE: Ivana Vukobrad
ER: Igor Grahovec

Songcredits:
Musik: Tretji kanu (Anja Pavlin und Jan Medle)
Text, Gesang: Anja Pavlin
E-Gitarren, Akustikgitarren: Jan Medle, Tomi Perinčič
Bassgitarre: Sondža
Schlagzeug: Žiga Dobravc
Produktion, Programmierung, Mix, Arrangement: Peter Penko
Mastering: Torulsson @ 808 Mastering

Tretji kanu: Anja Pavlin, Jan Medle, Tomi Perinčič, Sondža und Žiga Dobravc

Foto: Jaka Šuln

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