Lumberjack präsentieren das Video zur Single Krik svobode

foto: Marko Alpner
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Lumberjack präsentieren das Musikvideo zu ihrer neuen Single, Krik Svobode! Diese steht für den Schrei einer ungehörten, vielleicht bis jetzt sogar stummen Generation, die ihr Umfeld beobachtet und sich fragt, ob in ihr genug Feuer steckt für die nötigen Veränderungen und die Flucht aus dem Käfig, in dem sie gefangen ist. Es ist ein Aufruf, Passivität gegen Aktivität einzutauschen. Aktivität, die zu Veränderungen führt, die auf eine bessere Zukunft abzielen. Die Zukunft einer neuen Generation, die (anfangen muss zu) schreien, um überhaupt gehört zu werden.

Die Rolle des Sängers übernimmt diesmal Robi Glač, der gemeinsam mit dem bisherigen Sänger Rok Ahačevčič die erste Reihe der Lumberjacks verteidigen wird. Das dynamische und unaufhaltsame Duo bringt mit noch größerer gegenseitiger Verbundenheit neue Dynamik, Breite und Frische in die Band.

Das Musikvideo hat Matej Grginič – Grga inszeniert, der für Lumberjack auch das vorherige Video, Eden Tistih, gedreht hat. Als Musikproduzent zeichnet Dejan Radičević für Krik Svobode verantwortlich, mit dem Lumberjack derzeit gemeinsam an ihrem zweiten Album arbeiten, das im Herbst erscheinen und am 8. 10. 2020 (sofern sich die Veranstaltungslage bis dahin stabilisiert) bei einem Konzert im Ljubljaner Kino Šiška vorgestellt wird.

Anlässlich der Veröffentlichung von Song und Video haben Lumberjack folgendes gesagt:
„Krik Svobode ist unser Blick auf, vielleicht sogar unsere Kritik an einem Zustand, der unsere Gesellschaft schon seit einiger Zeit belastet und sich zuletzt nur noch verstärkt. Es ist eine Art gesellschaftlicher Protest – oder zumindest ein Aufruf dazu. Wir sind der Meinung, dass wir in einer Zeit leben, in der gesellschaftliche Kritik in die Musik zurückkehren muss. Als Vertreter der Millennial-Generation, die als unengagiert, in Bildschirme versunken und von der Realität abwesend gilt, erscheinen uns solche Aufrufe umso wichtiger. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem klar ist, dass niemand für uns (die Gesellschaft als Ganzes) eintreten wird, wenn wir es nicht selbst tun. Es ist Zeit, den Blick von den Bildschirmen zu heben, aufzuhören, blind dem Gesagten zu folgen, und anfangen, mit dem eigenen Kopf zu denken. Wir müssen uns fragen, wo unser Platz in alledem ist und was wir tun können, damit sich die Dinge verändern. Zum Besseren, natürlich. Daran werden keine Partyhymnen ohne oder mit wenig Inhalt etwas ändern. Wir müssen das anders angehen. Jeder nach seinen besten Kräften.„

„Ein treffendes Beispiel ist die Situation mit der sogenannten Covid-19-Pandemie, die langsam, aber beharrlich die Musikwelt tötet (und wahrscheinlich noch so manche andere dazu). Die Absagen bereits angesetzter Konzerte und die unrealistischen, lebensfernen und doppelzüngigen Einschränkungen, die unweigerlich die Entscheidungen von Bands wie auch Veranstaltern beeinflussen werden, ob man überhaupt noch Konzerte und Tourneen organisiert, werden unter den Schaffenden einen hohen Tribut fordern. Für viele von uns sind Konzerte die einzigartige Möglichkeit für direkten, echten Kontakt mit unserem Publikum – und natürlich auch ein Weg, den Lebensunterhalt zu verdienen. Online-Konzerte können eine Brückenlösung sein, sind aber keine Lösung, und schon gar nicht dürfen sie als neue Norm bestehen bleiben.„

„Das Wesentliche ist natürlich, nicht zurückzuschauen, sondern in die Zukunft zu blicken und aus ihr das Beste herauszuholen, was in der gegebenen Situation möglich ist. Wir wünschen jedem, dass er Kraft und Mut sammelt und schreit, wenn er spürt, dass es notwendig ist. Je früher, desto besser!„


Lumberjack – Krik svobode (offizielles Video)
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