Warwick & Johnson, Samstag, 21.05.2016, Vrba in Kärnten (Bluesiana Rock Cafe) Österreich!

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Autor: Aleš Podbrežnik, Peter Podbrežnik

Wer: Warwick & Johnson
Wann: Samstag, 21.05.2016 um 20.30 Uhr
Wo: Vrba in Kärnten, Bluesiana Rock Cafe, Österreich 

Am Samstag, den 21.05.2016, erwartet uns in Vrba in Kärnten (Bluesiana Rock Cafe) in Österreich ein ganz besonderes Konzertspektakel: Ricky Warwick und Damon Johnson treten als Duo auf – beide Mitglieder der bekannten Hardrockband Black Star Riders.

Ricky Warwick:
Er stammt aus Nordirland (Newtownards, geboren 11.07.1966). Hinter ihm liegt eine reiche musikalische Karriere, die er in Bands wie The Almighty, New Model Army, The Stiff Little Fingers und Circus Diablo verbrachte; zudem hat er einige Solo-Studioalben veröffentlicht. Das entscheidende Erlebnis seiner Karriere ereignete sich im Jahr 2009, als ihn der legendäre Scott Gorham (Thin Lizzy) zur Mitarbeit bei Thin Lizzy einlud. 2013 benannten sich Thin Lizzy schließlich endgültig in Black Star Riders um, und Ricky gilt (gemeinsam mit Damon Johnson) als eines der Gründungsmitglieder der Band.

Damon Johnson:
Damon Roger Johnson (geboren 13.07.1964) ist ein amerikanischer Gitarrist, der im Laufe seiner Karriere mit Namen wie Alice Cooper, Faith Hill, Sammy Hagar, Damn Yankees, Whiskey Falls und Brother Cane zusammengearbeitet hat. Von 2004 bis 2011 spielte er bei Alice Cooper, bevor er die Einladung von Scott Gorham erhielt, bei der Thin Lizzy-Tour als vorübergehender Ersatz für Richard Fortus (heute bei The Dead Daisies) einzuspringen. Cooper gab Johnson seinen Segen, und 2012 begann neues Studiomaterial zu entstehen – das jedoch nicht mehr unter dem Namen Thin Lizzy erscheinen sollte, da Phil Lynott schon lange nicht mehr in der Band war. Diese Gruppe wechselte 2013 von Thin Lizzy zu Black Star Riders, und Johnson gilt (gemeinsam mit Ricky Warwick) als eines der Gründungsmitglieder der Band. 

Black Star Riders:
Wer das klassische Rockgeschehen nicht regelmäßig verfolgt, für den dürfte der Name wohl kaum etwas Konkretes bedeuten. Tatsächlich aber steckt dahinter eine clevere und wohl durchdachte Bezeichnung für eine Band, die noch bis 2012 unter dem legendären Namen Thin Lizzy auf den Konzertbühnen unterwegs war. Ihr Anführer ist der inzwischen ordentlich ergraute, aber nach wie vor agile Scott Gorham, langjähriger Gitarrist von Thin Lizzy und Mitglied der klassischen Besetzung dieser ursprünglich irischen Band, die vor allem durch den unvergesslichen, leider schon lange verstorbenen Sänger und Bassisten Phil Lynott zur Legende wurde.

Nach Lynotts Tod hielt Gorham Thin Lizzy mithilfe des ehemaligen Sängers und Gitarristen John Sykes ab 1996 jahrelang als Konzertattraktion am Leben – doch die Mehrheit der langjährigen Fans konnte sich mit diesem ‚Sakrileg‘ partout nicht abfinden. Thin Lizzy ohne Phil Lynott sind nämlich so wie Queen ohne Freddie oder, Gott bewahre, Motörhead ohne Lemmy – eine Band ohne Seele. Gorham sah das natürlich anders und war überzeugt, dass Phil der Pflege seines legendären Erbes auf der Konzertbühne seinen Segen gegeben hätte. Viele, die zur Zeit ihrer größten Erfolge noch nicht einmal geboren waren, bekamen so die Chance, einige der besten Klassiker aus der Geschichte dieses legendären irischen Kollektivs erstmals live zu hören – was Gorhams Band zumindest eine gewisse Legitimität verlieh. 

Ein etwas größeres Problem tauchte nach Sykes‘ Abgang auf, als Gorham plötzlich den Wunsch verspürte, neue Musik zu schaffen, die zumindest annähernd so klingen sollte wie Thin Lizzy mit Lynott in ihren goldenen Zeiten. Zu diesem Zweck trommelte er einige alte Thin Lizzy-Weggefährten zusammen, von denen am Ende nur noch der langjährige Konzertbassist Marco Mendoza übrigblieb, da der originale Lizzy-Schlagzeuger Brian Downey und Ex-Keyboarder Darren Wharton (Dare) aus verschiedenen Gründen auf eine weitere Zusammenarbeit verzichteten. In dieser Zeit wurde die Band, die sich den Namen Black Star Riders nach der gleichnamigen Gesetzlosen-Bande aus dem Film Tombstone gegeben hatte, durch Sänger und Gelegenheitsgitarrist Ricky Warwick ergänzt, der die schwierigste Aufgabe übernahm – Lynotts Stimme zu ersetzen –, durch Gitarrist Damon Johnson, der Gorham beim Spinnen der berühmten dualen Gitarren- und Gesangsharmonien unterstützte, sowie durch Schlagzeuger Jimmy DeGrasso (Alice Cooper, Y&T). In dieser Besetzung nahmen Black Star Riders 2013 ihr Debütalbum »All Hell Breaks Loose« auf, das stilistisch stark an die klassischen Thin Lizzy erinnert; 2015 folgte dann noch „The Killer Instinct“.

Die Eintrittspreise werden noch bekanntgegeben!

Auf dem Foto: (von links nach rechts): Ricky Warwick, Damon Johnson und Scott Gorham bei einem Auftritt von Black Star Riders am 01.06.2013 im Rahmen des Hi-Rock-Festivals im deutschen Ort Inzell (RockLine Fotoarchiv 2006-2016, alle Rechte vorbehalten). Die vollständige RockLine-Reportage von diesem Festivalevent könnt ihr HIER lesen! 

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