Festival Metaldays 2015 mit ersten Ankündigungen der auftretenden Bands!

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Autor: Aleš Podbrežnik

Der Sommer liegt hinter uns, und wir schicken euch die ersten Ankündigungen der Acts für Metaldays 2015.

Heute kündigen wir freudig die ersten 13 Acts für Metaldays 2015 an. Schon nach diesen Ankündigungen könnt ihr ahnen, dass wir auch in diesem Jahr wieder für einen perfekten Urlaub mit einem Musikprogramm nach dem Geschmack einer breiten Metallerschaft gesorgt haben.
So kündigen wir stolz die Thrash-Irren an, die immer liefern – Death Angel, die romantischen Portugiesen Moonspell und die düsteren Griechen Rotting Christ. Als Erste in Europa werden wir den australischen Eigenbrötlern Ne Obliviscaris eine Bühne bieten. Mit besonderem Stolz und Freude kündigen wir den Auftritt der Champions des slowenischen Extreme Metal an – Noctiferia. Dazu haben wir noch ein paar Bands hinzugefügt, die sowohl eingefleischte Old-School-Metal-Fans als auch diejenigen, die eher im modernen Metal zuhause sind, bestens unterhalten werden.

Mehr über das Metaldays Festival:
www.metaldays.net
www.facebook.com/MetalDaysFestival

Bestätigte Bands:
DEATH ANGEL
MOONSPELL
ROTTING CHRIST
NE OBLIVISCARIS
NOCTIFERIA
SACRED STEEL
WEHRMACHT
BUTCHER BABIES
AVATAR
HIRAX
INTERNAL BLEEDING
ADAM BOMB
THE DEVIL

DEATH ANGEL
Familienausflug nach Tolmin
Thrasher! Weitere Beschreibungen erübrigen sich – wenn es eine Metal-Band gibt, die diesen Titel wirklich verdient, dann ist es dieses Quintett aus Kalifornien. Als Teenager gründeten Cousins die Band zu Beginn der Achtziger, allesamt natürlich metal-verrückt bis auf die Knochen. Death Angel wurden schon bald zu einer der bekanntesten Bands der legendären Bay Area Thrash Metal-Szene. Auf die Demo „Kill As One“ von 1986 folgte der Erstling „The Ultra-Violence“. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war der Schlagzeuger gerade mal 14 (!) Jahre alt. Besagtes Debüt von 1987 markierte den Beginn einer bemerkenswerten Karriere, die in den darauffolgenden Jahren einem vollständigen Angriff auf die Ohren gleichkam. Ihr drittes Album „Act III“ von 1990 verschob die Grenzen des gesamten Thrash-Metal-Genres und wurde zu einem der unverzichtbaren Alben in der Sammlung jedes Metallers.

MOONSPELL
Iberische Wölfe zwischen slowenischen Bergen
Moonspell halten seit mehr als zwanzig Jahren stolz das Banner des portugiesischen Metal hoch. Sie sind eine der wenigen Bands von der Iberischen Halbinsel, die das Metal-Genre mitgeprägt haben. Genauer gesagt den Gothic Metal – und dabei haben sie einen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt und beibehalten. Dieser Prozess hat aus Moonspell eine Brutstätte ständiger musikalischer Innovationen gemacht und dazu beigetragen, dass sie sich vom Gothic Metal der Neunziger zu Beginn des neuen Jahrtausends in eine Entität mit dunklerem und noch extremerem Sound verwandelt haben. Diese Veränderung erkennst du leicht, wenn du das Meisterwerk ihrer frühen Phase „Wolfheart“ von 1995 mit Platten wie „Memorial“ von 2006 und dem letzten Release „Alpha Noir / Omega White“ von 2012 vergleichst. Schon jetzt sind wir gespannt, was Sänger Fernando Ribiero mit seiner Band in Zukunft bringen wird – aber zuerst werden wir ihren Auftritt bei Metaldays 2015 in vollen Zügen genießen!

ROTTING CHRIST
Kata ton daimon eaytoy – handelt nach eurem eigenen Willen!
Für Rotting Christ stehen 25 Jahre kontinuierlichen Fortschritts, der Weiterentwicklung und ungehemmten Ausdrucks auf den weiten Feldern des Extreme Metal zu Buche. Wir können uns glücklich schätzen, dass dieses eminente Ensemble uns beim Metaldays Festival mit seinem Auftritt beehren wird. Rotting Christ sind die Champions des hellenischen Black Metal – in ihren elf Alben haben sie dabei mutig und entschlossen durch verschiedene Genres wie Gothic und Folk navigiert. „Kata ton daimona eaytoy“ – auf Deutsch: Tut das, was ihr aus freiem Willen wählt. Einige von uns haben sich bereits entschieden: Rotting Christ beim Festival werden wir auf keinen Fall verpassen!

NE OBLIVISCARIS
Extreme Metal auf ganz eigene Art
Schreckt euch Metal in Kombination mit Geige ab, weil er euch zu sehr an billigen, durchschnittlichen Folk Rock aus der Kneipe um die Ecke erinnert? Nun, dann wird es höchste Zeit, die Vorurteile abzulegen und NE OBLIVISCARIS aus Australien eine Chance zu geben. Ihre Mischung aus verschiedensten Musikstilen, die sich aus Black Metal, Prog, Death Metal, Jazz und Flamenco speist, war auf europäischen Bühnen noch nie zu sehen. Ihr Debüt „Portal Of I“ von 2012 brachte ihnen zahlreiche positive Kritiken ein und katapultierte sie an die Spitze der australischen Metal-Bands. Der Auftritt beim Metaldays Festival wird ihr ERSTER Auftritt in Europa sein, und wir sind froh, ihnen für diesen grandiosen Mindfuck … na ja … dieses grandiose Musikevent eine Bühne bieten zu können.

NOCTIFERIA
Absolut nichts für Hohlköpfe
Noctiferia ist eine slowenische Metal-Band, die wir besonders gerne vorstellen und zeigen. Die Anfänge von Noctiferia reichen zurück in die Neunziger, in einem kleinen Land mit einer Szene, die der Weltszene jahrelang hinterherhinkte. Die ungezügelte Lust, Neues zu entdecken und eine eigene Identität herauszumeißeln, hat Noctiferia über die Jahre von Nachfolgern zu wilden Entdeckern verwandelt. In dem Moment, in dem wir das schreiben, bereitet sich Noctiferia auf einen neuen Schritt in ihrer Karriere vor: Ende des Jahres werden sie uns ein neues Album namens Pax präsentieren, das sie mit Verstärkungen in der Besetzung stärker denn je zeigen wird. Schaut euch die bereits veröffentlichte EP Gaga People an und lasst euch beim Metaldays 2015 von Noctiferia auf ein Musikerlebnis voller Extreme und Überraschungen mitnehmen.

SACRED STEEL
Hütet euch vor ihren Schwertern des echten Heavy Metal
Ende der Neunziger, in den härtesten Zeiten für Heavy Metal, zogen Sacred Steel ihre Schwerter. Joey DeMaio soll gezittert haben, und David DeFeis fragte sich wohl, was diese Jungs aus Ludwigsburg da vorhaben. Die Metal-Krieger unter der Führung von Gerrit P. Mutz meinten es ernst – und bleiben ihren Prinzipien und ihrer Musik auch nach acht Alben treu. „Hier werden bittere Klingen schneiden, und du wirst mir blutrot entgegenfließen.“ Hat Simon Gregorčič in seinem Gedicht Soči den Ersten Weltkrieg vorhergesagt – oder Sacred Steels Abrechnung mit den Posern?

WEHRMACHT
Shark Attack in Tolmin!
Wenn du über 30 bist, erinnerst du dich wahrscheinlich an Wehrmacht. Wenn du über 40 bist, hast du sie vielleicht sogar schon live gesehen. Allen anderen bietet Metaldays 2015 die Chance, das Verpasste nachzuholen. Wehrmacht sind Oregons Garantie für Crossover-Spaß, auf den selbst Billy Milano stolz wäre. Haie können auch in der Soča schwimmen, also bleibt ihr besser an Land – denn „The Beer Is Here“

BUTCHER BABIES
Angriff auf Tolmin … von wilden Verführerinnen
Was soll man über eine Band schreiben, die teilweise aus ehemaligen Playboy-TV-Moderatorinnen besteht, ihren Musikstil selbst Slut Metal nennt und über die in den letzten Jahren heiß diskutiert wird? Nun, wenn wir mal Klischees und voreilige Schlüsse beiseitelassen, bieten Butcher Babies eine ordentliche Dosis modernen, groovigen und eingängigen Metals. Henry Flury (Gitarre), Jason Klein (Bass) und Chris Warner (Schlagzeug) stehen den beiden Sängerinnen Carli Harvey und Heidi Shepherd zur Seite. Zusammen bilden sie ein Team, das auf der Bühne eine großartige, lebhafte und unterhaltsame Show abliefert – bei der bei Metaldays der Schweiß in Strömen fließen wird. Wahrscheinlich werden bei diesem Spaß auch kräftige Wörter und ein gewisses Maß an Nacktheit nicht fehlen. Wer modernen Metal mit einem Hauch visueller Reize will – bloß nicht Butcher Babies verpassen!

AVATAR
Karnevalprozession zur Apokalypse
Zirkus-Freakshow trifft Rob Zombie, trifft morbides Clownwesen, trifft modernen Metal. Verwirrt? Gut, das ist völlig verständlich. Genau so lässt euch Avatar nach dem ersten Hören zurück. Avatar kommen aus dem schwedischen Göteborg und praktizieren eine ganz eigene Spielart von modernem, melodischem Death Metal, die sich deutlich von dem unterscheidet, was der traditionelle Göteborg-Sound gebracht hat. Industrial Metal vereinen sie mit zerstörerischen Drum-Rhythmen und eingängigen Melodien. Die Musik von Avatar erinnert an modernen Metal amerikanischer Prägung. Dem Ganzen haben sie noch eine Prise morbiden Zirkuswahns hinzugefügt und damit die musikalische Kulisse für die kommende Apokalypse geschaffen: mit einem Baseballschläger in der Hand, einer in die Luft gereckten schwarzen Fahne und einem wahnsinnigen Grinsen im Gesicht … verbeugt euch vor der Apokalypse!

HIRAX
Muerte al metal falso!
Hirax sind nichts anderes als drei Jahrzehnte Metal bis auf die Knochen! Das Quartett aus Kalifornien hat in dieser ganzen Zeit nichts anderes interessiert als echter, reinrassiger Metal. Den haben sie leidenschaftlich gepflegt – auch wenn sie es trotz des von manchen verliehenen Titels einer der ersten Thrash-Metal-Bands nie in große Hallen, geschweige denn in Stadien geschafft haben. Herz und Seele von Hirax sind in den Clubs geblieben, unter den glühendsten Metal-Gläubigen. Denen könnt ihr euch bei Metaldays 2015 anschließen und die Show genießen, die der charismatische Katon W. De Pena an der Spitze der Band anführt. Metal und Punkt – ihr seid gewarnt!

INTERNAL BLEEDING
Tolmin, mach dich bereit für den Slam
Nur wenige Bands der heutigen Metal-Szene können von sich behaupten, ein eigenes Genre begründet zu haben. Internal Bleeding gehören zu den Auserwählten. Einige selbsternannte Metal-Historiker sehen das zwar anders, doch die Band um Gitarrist Chris Pervelis hat den Beweis, dass sie den Slam Metal in den frühen Neunzigern definiert hat. Ihr fragt euch wahrscheinlich, was Slam Metal überhaupt ist. Am einfachsten lässt er sich als Mischung aus klassischem amerikanischen Death Metal und New Yorker Hardcore beschreiben. Diese Beschreibung trifft auf den Musikstil von Internal Bleeding vollkommen zu. Um ihren Schlagzeuger Bill zu zitieren: „Unsere Musik müsste man SLAM nennen, denn das sind wir. Ein Slam-Riff nach dem anderen und noch eins dahinter. Unsere Musik ist ein einziger Groove. Totaler Schei… Slam!“ Hat noch jemand eine Frage?

ADAM BOMB
Rocking like fuck … schon seit 1982!
Magst du Hard Rock der Achtziger mit Cowbells, funkelnden Gitarren und Wortspielen? Ja? Ausgezeichnet – hier ist Adam Bomb! Mister Bomb, alias Adam Brenner, kommt aus Seattle, Washington, und ist im Rock ’n‘ Roll schon seit den frühen Achtzigern aktiv. Seinen Hard Rock, der einen buchstäblich in den Hintern tritt, hat er auf acht Studioalben und unzähligen energiegeladenen Auftritten unter die Leute gebracht. Seine Karriere begann er mit vierzehn, und sie führte ihn durch die halbe Welt. Er hat mit vielen namhaften Musikern gearbeitet, gelebt oder gespielt – darunter Geoff Tate (ex-Queensrÿche), Jeff „Izzy“ Isbell (ex-Guns N‘ Roses), Tommy Thayer (Kiss), Chuck Berry und Metal Church. Im Jahr 2015 wird Adam Bomb zum ersten Mal Tolmin besuchen. Wir können nichts anderes als einen Rock-’n‘-Roll-Auftritt erwarten, der das Publikum ordentlich ins Schwitzen bringt.

THE DEVIL
Der Teufel wandelt unter uns
The Devil ist eine geheimnisvolle und originelle Metal-Band, die innerhalb des Metals eine völlig neue Glut entfacht hat. Sie haben eine melodische, kinematografische Klangkulisse erschaffen, die durch instrumentale Metal-Musik ergänzt wird. Das Ergebnis ist eine düstere Atmosphäre, die aus ihrer Umarmung heraus eine Palette von Stimmungen und Gefühlen ausstrahlt. Gesang haben The Devil durch sorgfältig ausgewählte Statements ersetzt, die mit historischen und politischen Verschwörungen verknüpft sind. Das hat ihnen ermöglicht, eine starke Botschaft in ihre Musik einzubauen. The Devil sind der Beweis, dass eine Metal-Band keinen Vokalist, keine Mitgliedernamen und keine Fotos braucht. Nicht verpassen – bei Metaldays 2015 werden The Devil euch ein faszinierendes Geheimnis enthüllen – eine große Verschwörung!

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