Musik von Red Hot Chili Peppers zur psychischen Folter von Gefangenen eingesetzt

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Autor: Sebastijan Videc

Schlagzeuger Chad Smith ist empört über die jüngsten Berichte, in denen bestätigt wurde, dass die CIA wiederholt Musik der Red Hot Chili Peppers als Teil der Verhöre von Gefangenen in Guantanamo Bay auf Kuba eingesetzt hat.

Namentlich nicht genannte US-Vertreter bestätigten in einem Interview mit Al Jazeera die Techniken, mit denen Gefangene während der Bush-Administration infolge der Anschläge vom 11. September 2001 psychisch gebrochen wurden.

„Unsere Musik ist positiv„, sagte Smith im Interview, nachdem ihm der Journalist die Neuigkeit mitgeteilt hatte. „Der Sinn unserer Musik ist es, Menschen glücklich zu machen, deshalb hat mich diese Nachricht sehr aufgebracht. Das gefällt mir überhaupt nicht.“

Dem Bericht zufolge soll der Verdächtige Zayn al-Abidin Muhammad  Husayn Abu Zubaydah während seiner Haftzeit zwischen Mai und Juli 2002 ununterbrochen ihrer Musik ausgesetzt gewesen sein. Welches Lied oder welche Lieder genau verwendet wurden, ist in dem Bericht nicht genannt.

Ein sichtlich aufgebrachter Smith fügte hinzu: „Das ist eine sehr schlechte Verwendung… das dürften sie nicht machen. Nichts von diesem Scheiß dürften sie machen. Das ist grauenhaft. Ich hab gerade gegessen und könnte kotzen.“

Leider ist dieses Verhörwerkzeug nichts Neues. Frühere Berichte erwähnten den Einsatz von Musik von Metallica und Skinny Puppy. Letztere drohten sogar damit, der CIA eine Rechnung für musikalische Dienste zu schicken.

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