Katja Perat + Zmelkoow: 24.05.2012 @ Menza pri koritu (Metelkova), Ljubljana

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Autor: Urban Bolta

wer: Katja Perat, Zmelkoow
wo: Menza pri koritu, Metelkova, Ljubljana
wann: Donnerstag, 24. Mai 2012, um 22:00 Uhr
Eintritt: 5€

Katja Perat
Sarkastisch, ironisch, zynisch. Mit diesen Worten wird ihr poetischer Ausdruck meistens beschrieben. Ihre Zielscheiben sind Intellektuelle am Rande des Nervenzusammenbruchs, gutgekleidete Freigeister, miese Dichter, epische Menschen … eigentlich das gesamte System, in das sie als Literatin selbst eingetreten ist. Aber sie seziert nicht nur andere, auch sich selbst gegenüber ist sie kritisch.

“Vor allem mir selbst gegenüber. Der Rest ist zweitrangig,” gibt sie zu. Dabei leiten sie ihr Verantwortungsgefühl und ihre Wahrhaftigkeit. Sie ist überzeugt, dass noch keine Unterdrückung auf persönlicher oder politischer Ebene jemals etwas Gutes gebracht hat.“
(Vanja Pirc in Mladina)

Zmelkoow Psy-Kadelik
Zmelkoow Psi-Had-Elik-Sir ist ein höllisch hundsgemein eingekochter Sirup auf Milchbasis, der aus dem Südlichen Joghurt stammt. Die Schlager-Pop-Band Zmelkoow ist nach dem Konsum und unter dem Einfluss dieser Substanz zum glühenden Anhänger von Underground und Improvisation geworden. Sie haben das Studio verlassen und sind in eine verlassene Fleischerei gezogen, wo sie aus alten Tracks etwas Neues zusammenbasteln – ähnlich wie zum Beispiel Würste: zuerst hat man nur Fleischstücke, Darm, Salz, Pfeffer und einen Zahnstocher, am Ende kommt dann vom Fließband die Krainer Wurst.

Die Jungs und das Mädel schmeißen all ihre hübschen Liedchen in den Fleischwolf, mahlen sie zweimal durch, damit sie sich leichter formen lassen, geben ein paar Kellen Lärm dazu, ein paar Deziliter Nebel, eine Prise Fiepen, und am Ende walzen sie die Tracks nach dem Vorbild der bekifften

Dorsov, Flojdov und des sonstigen Abschaums vom Ende der 60er zu festen psychedelischen Strukturen, ähnlich wie Fritolen. Die artistisch-kubistische Gruppierung der ersten Reihe hat sich diesmal entschlossen, mit ihrem Experiment das Publikum auf der Metelkova in Depressionen zu treiben.

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