Statt Peter Green kommen am 11.09.2010 in St. Veit a.d. Glan die Art-Rocker Wishbone Ash!

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wer: Wishbone Ash (supp. Hamburg Blues Band)
wann: Samstag, 11.09.2010, um 19.00 Uhr
wo: St. Veit a.d. Glan (Klagenfurt), Herzogburg, Österreich
Ticketpreis: 32,00€ (Stehplätze)
mehr Informationen: www.burgkultur.at/

Nachdem es schon längere Zeit bekannt war, dass im Rahmen des zweiten Teils des traditionellen „Burgkultur Open Air in der Herzogburg“-Festivals der legendäre „White Blueser“ Peter Green auftreten würde, hat der Veranstalter, die Agentur Burgkultur, die das jährliche Event ausrichtet, soeben bekanntgegeben, dass statt Peter Green die legendäre britische Art Rock-Band Wishbone Ash auftreten wird!

Über Wishbone Ash: 

Die legendären britischen Art-Rocker Wishbone Ash sind zum 40-jährigen Bandjubiläum auf eine neue Europatournee gegangen! Die Band spielt in der Besetzung Andy Powell, Muddy Manninen, Bob Skeat und Joseph Crabtree und hat ihr letztes Studioalbum mit dem Titel „The Power Of Eternity“ im Jahr 2007 veröffentlicht. Am nächsten an Slowenien macht die Band am 11.09.2010 im österreichischen Städtchen St. Veit a.d. Glan halt, nur einen Katzensprung von Klagenfurt entfernt.

Wishbone Ash sind zweifellos eine jener Bands, die sich nicht so einfach einordnen und in eine Genreschublade stecken lassen. Es handelt sich nämlich um eine Band, die in ihrer Musik alle möglichen Aspekte des frühen britischen Rock der 70er erkundet hat, ohne sich dabei eng an einen von ihnen zu klammern (waren sie eine Prog-Rock-Band im Stil von Yes, Space-Rocker à la Pink Floyd, eine Hard-Rock-Band ala Led Zeppelin oder doch nur eine Boogie-Band im Stil von Ten Years After?). All diese verschiedensten Rock-Spielarten findet man nämlich auf ihren Alben und in ihren Songs. Am ehesten lassen sie sich daher noch dem Art Rock zuordnen, zusammen mit einigen anderen solchen „Eigenbrötlern“, die sich schlicht nirgendwo einreihen lassen.

Das legendäre Album „Argus“ bedeutete bei seinem Erscheinen 1972 einen ungemein wichtigen Wendepunkt für die Band. Es ist das Album, das sie endlich in jene höhere Kategorie katapultiert hat – die der Rock-Giganten – und ihnen den verdienten kommerziellen Erfolg gebracht hat (unter anderem Platz fünf der britischen Charts). Darauf gelang es der Band endlich, ihr unverwechselbares musikalisches Profil zu finden und all die zuvor genannten musikalischen Elemente erfolgreich zu einer äußerst wirkungsvollen Formel zu vereinen, die einen unvergesslichen Klassiker und eines der besten Rock-Alben aller Zeiten hervorbrachte.

Die meisten der wichtigsten musikalischen Elemente, die man heute in der Musik epischer Heavy-Metal-Subgenres wie etwa Power Metal findet, wurden genau auf dem Album „Argus“ entdeckt (epische Refrains, Terz-Melodien, melodisch-harmonische Soli der Doppelgitarren, die ohnehin das Hauptmerkmal dieser Band darstellen, Fantasy-Texte und -Cover). „Argus“ wurde von britischen Rock-Fans und Lesern des Sounds Magazine zum besten Rock-Album des Jahres 1972 gewählt, noch vor Alben wie „Close To the Edge“ (Yes), „Thick As a Brick“ (Jethro Tull), „Foxtrot“ (Genesis) und „Demons And Wizards“ (Uriah Heep) – einem weiteren Album, das erfolgreich eine Brücke zwischen Musik und Fantasy schlug.

Text: Peter Podbrežnik

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