Oregon, Mittwoch, 03. November 2010, um 21:00 Uhr, Ljubljana (Kino Šiška)!

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wer: Oregon
wo: Ljubljana, Kino Šiška, Slowenien
wann: Mittwoch, 03. November 2010, um 21:00 Uhr

Eintrittspreis: 25 EUR/ 29 EUR am Konzerttag

Tickets 

RALPH TOWNER – Gitarre, Klavier
PAUL McCANDLESS – Oboe, Blasinstrumente
GLEN MOORE – Bass, Klavier
MARK WALKER – Perkussion, Schlagzeug

Oregon ist ohne Zweifel eine der besten Bands, deren musikalische Landschaft sich so weit über den ganzen Globus erstreckt. Seit drei Jahrzehnten inspirieren sie Zuhörer, die die Gelegenheit hatten, sie in renommierten Konzerthäusern wie der Carniege Hall, dem Lincoln Center, der Berliner Philharmonie, dem Wiener Mozartsaal, aber auch in Jazzclubs und größeren Festivals auf allen Kontinenten zu erleben. Die jungen Musiker Ralph Towner und Glen Moore trafen sich 1969 bei Aufnahmen in New York mit Collin Walcott. Als alle drei im folgenden Jahr gemeinsam der Band Paul Winter Consort auf ihrer Tournee durch 50 amerikanische Städte beitraten, schlossen sie sofort ein Bündnis mit deren Oboisten Paul McCandless. Gemeinsam erkundeten sie auf der Tournee mit dem Consort die kollektive Improvisation, begannen dann neue Möglichkeiten des Musizierens zu erforschen, und daraus entstanden die ersten Anfänge der Band Oregon. In Winters Band begegneten sie dem Konzept, in ungewöhnlichen Instrumentenkombinationen und eklektischer Stilvielfalt aufzutreten. Oregon entstand auf Basis dieser Elemente als einzigartige Synthese traditionellen europäischen Instrumentariums, amerikanischer Jazzharmonik und Einflüssen der Weltmusik aus aller Welt.
Das erste Album von Oregon, Music of Another Present Era, erschienen 1972 beim Label Vanguard, stellte das Quartett dem amerikanischen Publikum vor.

Dank ihrer Verbindungen zum Label ECM gewannen sie auf Tourneen, die ihnen Anerkennung in der wachsenden internationalen Gemeinschaft einbrachten, auch europäisches Publikum. Nach sechs Jahren und neun Alben wechselte die Band zum Label Elektra/Asylum Records. Out of the Woods, das erste Album, das sie
unter deren Dach veröffentlichten, erreichte ein wesentlich breiteres Publikum und schaffte es auf die Liste der 101 besten Jazz-Alben. Die Band erfreute sich außerordentlicher Popularität, doch dann starb Walcott im November 1984 bei einem Verkehrsunfall in der ehemaligen DDR. Sein letztes Projekt war das Album Crossing für
das Label ECM.In den folgenden fünf Jahren begleitete der Perkussionist Trilok Gurtu die Band auf drei Alben. Nach seinem Weggang setzten die ursprünglichen drei Mitglieder ihren kreativen Weg als Trio fort. 1996 stieß bei den Aufnahmen zum Album Northwest Passage für das Label Intuition, bei einem Stück, das einen Indie Award gewann, Schlagzeuger Mark Walker dazu, der bald darauf festes Bandmitglied wurde. Im Juni 1999 reiste die Band nach Moskau, um für das Label Intuition die Doppel-CD Oregon in Moscow aufzunehmen, die allererste Aufnahme ihres Repertoires mit Orchester. Dieses gewaltige Werkkorpus, das seit den Zeiten des Winter Consort entstanden war, hatten sie zuvor bereits mit Orchestern aus St. Paul, Philadelphia, Indianapolis, Stavanger, Freiburg und Stuttgart aufgeführt, aber nie dokumentiert. Auf der Aufnahme Oregon in Moscow wirken die Bandmitglieder mit dem Moskauer Sinfonieorchester Tchaikovsky als Komponisten, Arrangeure und Solisten zusammen. Die in der Band Oregon vereinten Veteranen sind mit diesem letzten Album, das sich
vier Grammy-Nominierungen verdient hat, bereit, neue Generationen von Musikliebhabern zu inspirieren.

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