Pendragon, Death Angel und Blackberry Smoke auf dem Sweden Rock

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Autor: Urban Bolta

Die Veranstalter des Sweden Rock Festivals (9.–12. Juni, Solvesbörg) haben drei neue Namen für die diesjährige Ausgabe bekanntgegeben. Es sind Pendragon, Death Angel und Blackberry Smoke.

Pendragon (Neo-Progressive Rock, England), auf dem Foto
Pendragon zählt zu den größten Namen der vorwiegend britischen Bewegung, die Anfang der Achtziger entstand und unter dem Begriff Neo-Prog läuft. Gegründet wurde die Band 1978 vom Gitarristen/Sänger Nick Barett, der zusammen mit Bassist Peter Gee bis heute das einzige originale Mitglied ist. 1986, ein Jahr nach dem Debüt „The Jewel“, stieß der noch heute aktive Keyboarder Clive Nolan dazu. Mit ihrem letzten Album „Pure“ (2008) haben sie bewiesen, dass sie noch immer in blendender Form sind. Wenn du auf Bands wie Marillion, IQ oder Pallas stehst, wirst du auch in den Pendragon-Apfel gerne reinbeißen!

Death Angel (Thrash Metal, USA)
Death Angel, ein wichtiger Teil der Bay-Area-Thrash-Szene, veröffentlichten ihr legendäres Debüt „The Ultra-Violence“ 1987 — da waren sie selbst noch Teenager. Den Erfolg des Debüts bauten sie mit den folgenden Releases „Frolic Through the Park“ und „Act III“ aus, mit denen die Band ihren musikalischen Horizont erweiterte. Es schien, als stünden sie kurz vor dem großen Durchbruch, als ihre Karriere 1990 durch einen schweren Busunfall jäh unterbrochen wurde. Einige Jahre später folgte ein erfolgreicher Comeback, das letzte Album „Killing Season“ trägt die Jahreszahl 2008, und Death Angel haben vor, auch beim Sweden Rock unter Beweis zu stellen, dass sie zu den besten Vertretern des Thrash Metal gehören.

Blackberry Smoke (Southern Rock, USA)
Viele fragen sich, warum es heutzutage kaum noch gute junge Bands gibt, die den Rock des amerikanischen Südens atmen. Dieses Klischee, das sich in den letzten Jahren festgesetzt hat, nagen Blackberry Smoke gehörig an! Die Band hat dem Southern Rock neuen Wind eingehaucht und sich mit ihrem rauen, schroffen Sound dem Erbe der Vorväter wie Molly Hatchet, Marshall Tucker Band oder Lynyrd Skynyrd angenähert. Zuletzt teilten sich die jungen Amerikaner die Bühne mit den namhaften Landsleuten ZZ Top und Lynyrd Skynyrd — ihr zweites Studioalbum „Little Piece of Dixie“ hat ihnen nämlich die Türen zu einer glänzenden Karriere weit aufgestoßen.

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