Stinking Lizaveta & End of Level Boss am 2. April in der Menzi pri koritu!

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Wer: STINKING LIZAVETA und END OF LEVEL BOSS
Wann: 2. April 2009 um 21 Uhr
Wo: Menza pri koritu, Metelkova, Ljubljana

STINKING LIZAVETA
Das Trio mit dem exotischen Namen Stinking Lizaveta (den haben sie übrigens bei Dostojewski geklaut) kommt aus Philadelphia und schuftet sich jetzt schon seit anderthalb Jahrzehnten durch. Die feste Besetzung bilden durchgehend die Brüder Papadopoulos an den Saiteninstrumenten sowie die beeindruckende Agusta am Schlagzeug. Mit kühnen und konsequenten Instrumentals, mit denen sie uns ziemlich fleißig eindecken, segelt die Band auf schweren Rockwellen, nicht selten mit einer jazzigen Brise im Rücken, und am Horizont tauchen auch immer wieder mächtige Doom-Ablagerungen auf. Kein Wunder also, dass sich die Bezeichnung Doom-Jazz an ihr festgebissen hat – das klingt ungefähr so, als würden Zappa, Melvins und Scriabin aufeinanderkrachen. Bis jetzt haben die Lizavetas sechs Alben veröffentlicht; das letzte, das druckfrische Sacrifice And Bliss, wurde produziert von Sanford Parker (Pelican), davor hatte Steve Albini diesen Job mehrfach übernommen. An den geschliffenen Gitarrenfrequenzen und der Polyrhythmik werden vor allem rockorientierte Jazzer, Psychedelic-Fans und Metaller ihre Freude haben – aber auch alle Liebhaber des guten alten „Jammens“ sollten nicht zu kurz kommen. Und noch eine abschließende Lektion: Stinking Lizaveta stinkt vor allem nach herausragenden Live-Auftritten.

Besetzung:
Yanni Papadopoulos – Gitarre
Alexi Papadopoulos – Bass
Cheshire Agusta – Schlagzeug

Alben:
Hopelessness And Shame (Tolotta Records, 1996)
Slaughterhouse (Tolotta, 1997)
III (Tolotta, 2001)
Caught Between Worlds (Monotreme Records, 2005)
Scream Of The Iron Iconoclast (Monotreme, 2007)
Sacrifice And Bliss (Monotreme, 2009)

END OF LEVEL BOSS (GB)
Die britische Band End Of Level Boss, 2003 aus der Taufe gehoben, hängt futuristischen Metal-Überzeugungen nach, befeuert und geprägt durch die überbordende technologische Determiniertheit der modernen Welt – wobei der großartige, triumphale Riff nach wie vor der Ausgangspunkt von allem bleibt. Die Band lehnt sich in erheblichem Maße an das Erbe der Kult-Visionäre VoiVod an, und im Klangprogramm des Quartetts End Of Level Boss lässt sich auch das Vermächtnis von Helmet oder Tool aufspüren. Kurzum: ein neuer Schub modernen britischen Metals.

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