Red Sparowes erneut in Slowenien

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In unsere Gefilde kehren wieder – die Maler postapokalyptischer Landschaften, die Post-Rocker Red Sparowes, die morgen, am Dienstag, den 8.5.2007, um 22 Uhr im Ljubljaner Orto Bar ihre Bilder aus kristallklarem Sound und mentaler Meditation schleifen. Der Eintritt kostet 10 EUR, und die Veranstalter bitten darum, dass  ihr reservierte Tickets am Konzerttag an der Kasse des Orto Klub zwischen 21:00 und 21:45 abholt.

In der Besetzung von Red Sparowes teilen sich Bryant Clifford Meyer (Isis), Josh Graham (Neurosis; Visuals), Greg Burns (Halifax Pier),
Andy Arahood (Angel Hair) und David Clifford (Pleasure Forever) die Mitgliedschaft. Das ist keineswegs ein „Ableger“ der Hauptbands, sondern vor allem ein
ergänzendes musikalisches Treiben, das längst nicht nur ein Nebenprojekt ist. Gewisse Berührungspunkte mit Isis und Neurosis sind garantiert nicht zu übersehen,
genauso wenig wie die höchst eigenständigen Antriebe und Neigungen. Der Erstling At The Soundless Dawn lieferte nicht nur die längsten Songtitel, an die wir uns erinnern (zusammen ergeben sie glatt einen kräftigen Absatz), sondern auch hypnotische Musik voller majestätischer, epischer Instrumentals, die die Fantasie schlagartig anregen und entflammen. Das meditative, kontemplative Schaffen von Red Sparowes lässt sich am ehesten in den Rahmen des Post-Rock pressen, doch im weiten
dualistischen Kneten verstecken sich auch verwischte Spuren von New Wave, Black Metal, Prog-Rock und moderner Klassik. Begeisternd sind vor allem die cineastischen
Effekte der beinahe orchestralen Dichtungen, die live selbstverständlich entsprechend visuell untermauert werden. Von den ohnehin authentischen Red Sparowes könnte man kaum behaupten, dass sie etwas erschütternd Neues im Schilde führen, aber ohne Probleme behaupten wir, dass ihre Gitarrenpolyphonien sehr reinigend wirken und uns zugleich mit magischen Klangreizen überschütten. Mehr als offensichtlich haben sie das mit dem zweiten Akt bestätigt, dem letztjährigen Werk Every Red Heart Shines Toward The Red Sun, auf dem sie fleißig und mit enormem Gespür die Klangfäden ihrer wahrlich kolossalen Melodien spinnen.

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