Spaziergang durch die Sphären von Mastodon

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 Mastodon-Drummer Brann Dailor hat dem australischen Musikmagazin Beat verraten, woran die Band als Nächstes arbeitet und wie sie auf das Konzept von Blood Mountain gekommen ist. Das Album hat bei Kritikern und Fans schwerer Klänge mehr oder weniger Standing Ovations eingefahren.

„Versuch dir mal vorzustellen, wo du bist, und tauch richtig in diesen Zustand des Daseins ein. Wir haben uns auf diesem blutigen Berg wiedergefunden. Im Proberaum haben wir durchgespielt, was dir auf diesem Berg alles passieren kann. Du kannst dich in den Wäldern ringsum verlaufen, du kannst vor Hunger fast sterben und töten müssen, um zu überleben, Wölfe können dich aufs Korn nehmen, weil du bei ihnen auf der Speisekarte stehst, du schleppst dich bis zu einer Lichtung, aber die ist zugeschneit, und dann bricht eine Lawine los, die dich fast unter sich begräbt … Danach probierst du vor lauter Hunger irgendwelche Wurzeln (die dich in einen Halluzinationszustand versetzen). Du weißt schon: Das ist reines Brainstorming. Es geht darum, darüber nachzudenken, was in deiner Geschichte als Nächstes passieren könnte. Wir schreiben Musik so, als würden wir Bilder aneinanderreihen. Da läuft immer ein kleiner Film, den du dir bei jedem Riff, das wir spielen, im Kopf abspielst.“

Der Nachfolger der Reise über den blutigen Berg steckt noch in der konzeptionellen Feinarbeit. Auf jeden Fall wollen sie weiter nach vorn gehen und die abgesteckten Fantasiehorizonte noch ausdehnen. Das und noch mehr kannst du im ausführlichen Interview nachlesen, das du HIER findest.

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