Seelenflug über seichten Gewässern und Rettung in Form eines unsterblichen Dildos – Soulfly Enslaved Tour (2012)
Fotos: Nina Grad
Ort: Gala Hala, Metelkova
Konzertdatum: 07.06.2012
Besucherzahl: 800
Kartenpreis: 22 € / 25 € an der Abendkasse
Vor ein paar Jahrzehnten hätte ich mir begeistert die Adern geöffnet und den Göttern auf dem Olymp mein Blut zum Trinken gegeben, nur um dem Konzert des inspirierten Propheten des Metals, des Masterminds der Gruppe Sepultura, Max Cavalera, beiwohnen zu dürfen. Am liebsten, Hand aufs Herz, der ersten und einzigen wahren Inkarnation der brasilianischen Death-Thrasher, die den Namen Sao Paolas ins Universum katapultiert hat – neben Sanatane und Latino-Rhythmen brüllte aus den Boxen der Brasilien-Liebhaber und Virtuosen des runden Leders der authentische, wuchtige Sound einer kompromisslosen Hingabe an Rhythmen, Tradition und das Erbe des hochoktanigen Lärms, aber was soll man machen – wenn man das Original nicht mehr hat, muss man sich auf das wunde Herz auch die Pflaster von Ersatzversuchen kleben. Dazu gehören auch Soulfly, und angesichts der Tatsache, dass Maxs Soldateska auf jeder Europatournee traditionell auch slowenische Bühnen heimsucht, überraschte auch die Ankündigung nicht, dass das Seelchen bei seinem Besuch auf dem alten Kontinent auch Ljubljana einen Halt widmen würde. Noch interessanter war die Tatsache, dass sich in der Zwischenzeit die Karten ein wenig neu gemischt hatten und in das brasilianisch – amerikanische Konglomerat Namen eingetreten waren wie der Bassist der Gruppen Ministry und Prong, der maskuline Halbgott der vier Saiten Tony Campos und der talentierte Schlagzeuger der Band Borknagar David Kinkade, während das Vater-und-Mutter-Duo der Band die Gitarrenparts aufteilen wollte: Mr. Max Cavalera persönlich sowie der dem slowenischen Publikum altbekannte Gitarrist Marc Rizzo. Das Versprechen war noch süßer, als ich dem neuesten Studiowerk lauschen konnte, das als »Arise auf Crack« vermarktet wird, dem Album Enslaved, auf dem die Welt neben einer reichen Gästeliste wie Dez Fafara von DevilDriver und dem Lead-Sänger von Cattle Decapitation Travis Ryan bekannt gemacht wurde – das Produkt aber statt einer entspannten Rezeptur aus Samba und Metal und Tribal-Galgenhumor eher die Ohren epilierte – sogar mehr als das außergewöhnliche Album Dark Ages. Die Neugier war geweckt, und so landete auch der Name Soulfly auf der Liste der Konzerte, die man auf keinen Fall verpassen darf. Diesmal sogar auf der Freilichtbühne der Gala Hala – das Versprechen war damit noch größer.
Die Zeit kroch im Schneckentempo dahin, und durch eine merkwürdige Fügung des Schicksals ließ sich dann auch der Juni nicht lumpen. Am 7. Juni besuchte die Metal-Karawane also auch die Metelkova, und vor der Gala parkte strategisch der glamouröse Tourbus, der das Konzertdomizil von Max, seinen Mitverschwörern und dem offensichtlich gut aufgestellten Business der Yoko Ono des Metals, Frau Gloria Cavalera persönlich, beherbergte. Der erste Dämpfer kam, als mir zu Ohren drang, dass Soulfly für die Meet&Greet-Session und eine fünfminütige Audienz bei Max die Geldbörsen öffnen und sogar 100 Euro fürs Foto mit dem Herrn hinblättern mussten, aber dem Gehörten hätte ich nicht so viel Gewicht beigemessen, wenn nicht danach in den Foren zu lesen gewesen wäre, dass die Behauptung angeblich verdammt noch mal wahr ist. Mehr interessierte mich aber die Frage, was Max in das Bühnenpaket der Ljubljaner Darbietung wickeln würde, denn nach der letzten Tournee blieb einem ein leicht schaler Nachgeschmack von abgestandenem und keineswegs übermäßig positivem zusammenhanglosen Geschwafel im Mund, was man leicht der Müdigkeit, dem zu hohen Tempo oder dem Blues zuschreiben könnte. Letzteres ist angesichts der Tatsache, dass die Rolling Stones in diesem Jahr bereits 50 Jahre Bühnenpräsenz feiern und trotzdem noch etwas mehr als ein anständiges Konzert aus sich herauspressen können, fast unentschuldbar, aber man sagt sich leicht: »Ein schlechter Tag bedeutet noch nicht unbedingt das Ende der Welt« oder »Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling«, ich weiß aber nicht warum ich gleich Angst hatte, dass das nützlichere Sprichwort lauten würde »Ein Furz für zehn Doktoren«. Pessimismus oder eher Realismus? Ich würde es eher konstruktiven Zynismus nennen … Es war es wert zu prüfen, ob die Geschichte vom neuen Erfolg und der gefestigten Inkarnation Wasser hält.
Gegen acht Uhr öffnen sich die Tore, und die ersten Exemplare der slowenischen Tribal-Mode zwängen sich durch das Eingangstor des Gala-Freilufthofs und besetzen strategische Positionen an der Bar, bei den T-Shirts und in sicherer Entfernung von der Bühne, wo sich im Stil von Sprintern eingestimmt, eingestöpselt und schnell aufgewärmt hatten die slowenischen Youngster Dead Dildo Drome. Das Team, das kaum großartig angekündigt und beschrieben werden muss, zusammengesetzt aus Mitgliedern der Bands Leaf Fat, God Scard und Language Of Thought Hypothesis, hat nach der Winterschlaf-Phase der Stammbands und internen Umstrukturierungen oder gar Auflösungen seine generische DNA erfolgreich neu verknüpft und in die slowenischen Gefilde eine eigenartige Interpretation von Groove, Nu-Metal-Kühnheit und Lamb Of God-Schärfe gebracht. Ihre Qualitäten haben sie mir bis jetzt schon viele Male bestätigt, und von Konzert zu Konzert wächst mein Glaube an den kompromisslosen und unmittelbaren Ejakulat ursprünglicher, echter Gefühle nur noch! Ein richtig melodiöser und wuchtiger Start beginnt mit dem rhythmisch ausgefeilten Track Machine, wo der Hauptschwerpunkt des Geschehens zwischen giftig gewürzten Riffs aufgespannt ist, die sich wie selbstverständlich der ehemalige tLOTH-Viersaiter und nun mit sechs Saiten gut vertraute Damir Juretič und der mit weißen Kniestrümpfen und Halstuch ausgestattete Bannerträger des krainischen Metals, das ehemalige God Scard-Mitglied Andraž »Andy« Perko, zuspielen. Das rhythmische Gerüst aus festen und wuchtigen Drums baut der außergewöhnliche Enej Kuplenik, dem am Bass souverän Žiga Jerič das Wasser reicht, der zentrale Magnet sowohl der Publikumsaufmerksamkeit als auch der bühnennahen kritischen Crème de la Crème ist aber der charismatische Provokateur und unübertroffene Frontmann Robert »Šero« Šercer. Wenn ich vor Jahren den Bühnengeschmack der juvenilen pubertären Naivität, den Leaf Fat dem slowenischen Publikum überdurchschnittlich in die Augen und Ohren gegossen hatten, nicht so leicht schlucken konnte (nebenbei: nach der zweiten Platte haben sie sich mit härteren Riffs nicht nur bei Teenagern, sondern auch bei uns alten Quasi-Metal-Nörglern beliebt gemacht …), bin ich nach dem ersten DDD-Konzertbesuch auf die Knie gefallen und habe erkannt, dass wir auch im Slowenischen noch etwas mehr als Tanzstandards und wässriges Kopieren von MTV-Standards servieren können! Dead Dildo Drome sind »the real thing«, was auch die souveräne Reihe von Konzerten und Eigenkompositionen beweist, die dazu bestimmt sind, Leidenschaften zu entfachen und die Konkurrenz zu brechen. Nach Machine lenkt sich der Diskurs des Lärms und der chaotischen Zerstörungslust in ein nonchalantes Abrechnen mit den Ungläubigen um, und wenn nicht Opium, hat All Hail Satan die Eingeweide gründlich erschüttert. Der erhobene rechte Arm und der Gruß an den Herrscher der Hölle sind dazu gedacht, das Publikum aufzuwecken, das sich der Bühne mit der Geschwindigkeit eines dementen Paraplegiker annäherte, und auch das halbherzige Skandieren des Namens der Headliner des Abends seitens der Handvoll »Frühkommer« durchbrach das allgemeine Energiesparprogramm nicht im Geringsten. DDD sind eine eingespielte Maschine, und die gut geölten Zahnräder der LOG- und Shadows Fall-Grundmatrix oder gar der Melo-Death-Matrix erschaffen eine Atmosphäre in der Manier der Größten. Šero, vielleicht ein bisschen zu intensiv mit dem Hopfensubstrat aufgetankt, beugt sich weder unter dem Druck der Bühnenangst noch dem unmotivierten Einwurzeln der bühnennahen Konzertpappeln, und nach dem zu früh gespielten Hit über den Typen, der unter den Stößen des tödlichen verchromten Kunstpenis eingeknickt ist und sich in Gier nach Genuss die Seele ausgehaucht hat, fand die Soldateska schnell ihren Kurs und folgte den Leitplanken des verlorenen mentalen Fadens. Šero ist ein chamäleonartiger Großmeister der vokalen Sprünge von brutalen, gutturalen Growls in melodiöse, Leaf Fat-näheren Vocals, und die Intensität fällt dabei keinen Deut. Gramm für Gramm steigert sich das zehntonnschwere Dröhnen der Verzerrungen, der saftigen Rhythmik und der Standardtracks, das Ganze verbindet das humorvolle Ansagen der Songs im Stil von: »Das ist ein Song über einen Typen, der einen schwarzen Fleck mitten auf der Stirn hatte – und ja, der ist für alle von euch aus Indien!«. Ich geb’s zu – Dead Dildo Drome mag ich wirklich aufrichtig, und ich kann den Herbst kaum erwarten, um mir ihr gesamtes Album, das für Oktober versprochen ist, in Ohren und Gedanken zu reiben! Die souverän gespielte Performance war würdiger Vergleiche mit den Richmonder Metal-Gladiatoren Lamb Of God – und nein, sie sind keine Eintagsfliege! Die Jungs verdienten sich nach der Ouvertüre des Abends stehende Ovationen und keinen matten Applaus von ein paar Einzelnen, von denen die Mehrheit akkreditierte Journalisten, Fotografen, Organisatoren und Metal-Konzerttouristen aus Italien und Kroatien waren.
Nach ein paar Bieren und Begrüßungen alter Bekannter begann die fiebrige Vorbereitung auf das Ereignis des Tages, der Woche, des Monats und, laut den Ankündigungen der ewigen Optimisten und Nostalgiker, des Jahres. Auf der Bühne wehten über Marshalls die brasilianische und amerikanische Flagge, und die Tontechniker überprüften die Stimmung der Gitarren und die Beleuchtung. Alles für exzellente und makellose Unterhaltung, würde man sagen. Es war Zeit für Soulfly und für die Abrechnung mit dem Abakus der unbeglichenen Konten mit der Vergangenheit! Der Auftakt stand im Zeichen des außergewöhnlichen Albums Enslaved, das aber schon beim ersten Livehören nicht so vollblütig klingt. World Scum ist auf dem Album ein wirklich saftiges Projektil guttural-brutaler Wucht und erstklassigen Grooves auf Death-Metal-Basis, aber nachdem die Rhythmussektion des Borknagar-Drummers Kinkade und des kurzhaarigen, breitschultrigen Bassisten Campos die Bühne besetzt haben, auf der rechten Seite Marc Rizzo vor seiner mehrstöckigen Gitarrenverzerrungskonsole Platz nimmt, schleicht sich als letzte Primadona ans Mikrofon der sichtlich aufgequollene und gealterte Max Cavalera in seinen Tarnfarben, die sich von der Hose, mit der man einen Fiat hätte abdecken können, auf das Gitarren-Frontpanel verlagert haben. Leider stelle ich bald fest, dass die Gitarre nur Dekoration ist und dass auch die Kehle alles andere als erpicht darauf ist, ihre stimmliche Überlegenheit zu beweisen. Ich denke, dass es schwer ist, böse zu sein, wenn über der musikalischen Botschaft die Geldgier die Herrschaft übernimmt, aber den flüchtigen Gedanken verscheuche ich mit dem Trost, dass ich offensichtlich noch nicht genug aufgewärmt bin und deshalb nicht verstehe, warum die Ouvertüre eher einem lauen Besprudelungsgerät als einer Eruption eines höllischen Vulkans gleicht – dann aber folgt der Schock: Schon nach dem ersten Song verlässt Max die Bühne und begibt sich in den Backstagebereich. Folgt er dem Beispiel von Jonnatan Davis von Korn und füllt sich die Lungen mit Sauerstoff? Ob es hilft, denke ich, aber nach der pompösen Ankündigung des Orkans der Orkane aus den Boxen tönt nur ein Abklatsch von Blood Fire War Hate, das statt einer energischen Kanonensalve aus Festigkeit und HC-Wucht müde und abgespannt klingt, die Rettungsplanke sucht Max aber bald im Erbe von Sepultura und zieht aus dem Schatz den Chaos A.D.-Standard Refuse / Resist. Nicht dass ich etwas andeuten wollte, aber Max kann nicht einmal seinem Nachfolger Derrick Green das Wasser reichen, geschweige denn seinen damals sehr hoch gesteckten eigenen Qualitätsstandards, und das Skandieren der Menge war durchdrungen vom Geruch der Sentimentalität und Nostalgie nach Zeiten, die nie mehr wiederkehren werden – oder doch? Ein bisschen boshaft denke ich, dass das Maxs Geldbörse eher füllen würde, aber da er ja alles nach dem Diktat seiner befehlsgewohnten Frau macht, wird man warten müssen, bis sie ihm Erlösung und Erlaubnis erteilt … Das außergewöhnliche Erbe der Soulfly-Standards ergänzt das wunderbare rhythmische Stück Prophecy, von dem ich sagen kann, dass auch der erneuerte Teil des musikalischen Kerns es gut zusammenfasst, ein paar Dezibel für die Gesamtlautstärke steuert aber der mit modischen Accessoires gut behängte Max bei, der die Musik gegen Posieren und Sich-vor-den-Kameras-Produzieren eingetauscht hat. Back To The Primitive klingt zu ausgefeilt und zu wenig ursprünglich, und nach jedem Track begibt sich Max weiter in den Backstagebereich auf Kräfte- oder Trostsuche. Das slowenische Publikum ist nachsichtig und vergebend, wichtig ist aber, dass man das Datum in die Konzertliste einträgt und die Teilnahme am Konzert abhakt, auch wenn es eine zahme Angelegenheit ist. Das Energieniveau blieb auch im weiteren Verlauf auf einem Minimum, und nachdem die Schlagzeugsektionen auf der Bühne aufgebaut sind, sind wir mit einem Mal auf der Konzerthälfte angelangt, ich persönlich habe aber noch keine Konzerterektionen erlebt … Ich denke, dass die Gründe für meine Unbeeindrucktheit organischer Natur sind und ich vielleicht krank bin, aber nach einem schnellen Blick auf den linken und rechten Flügel des Veranstaltungsorts erkenne ich bald, dass nur wenige vollkommen überzeugt sind. Für die Meisten reicht es, unter der Bühne zu stehen und im Stil urzeitlicher Monolithe ihre Leidensgenossen anzufeuern, dass auch das Bier nicht mehr so ist wie früher, der Fusel aber immer noch derselbe … Max zieht aus dem Sack der Überraschungen »überraschenderweise« ein Sepultura-Medley, und wenn nichts anderes, wird wenigstens Arise oder Dead Embryonic Cells aufmunternd ertönen, denke ich. Auch die Wette auf dieses Pferd erweist sich als voreilig, und leicht apathisch versuche ich, die Bar zu besetzen, die, wie es scheint, von zahlreichen Gleichgesinnten okkupiert wird. Der freie Fall der Motivation setzt sich im longitudinalen Sturz auf das emotionale Minimum fort, und dazwischen schleichen sich die quälenden Minuten der Tortur am Black Sabbath-Klassiker Iron Man, dem Max einen rostigen Anstrich verleiht, so entscheide ich mich im Wunsch nach schneller Erlösung und gleichzeitiger Angst davor, der Apathie ein bitteres Ende zu setzen, das Konzert aus sicherer Entfernung zu konsumieren – inmitten einer Debatte mit Gleichgesinnten vor den eisernen Toren der Freilichtbühne.
Im Hintergrund hallten die Klänge der 15-jährigen Geschichte von Maxs Schaffen und seiner Suche nach der Rezeptur für den Elixier der musikalischen Unsterblichkeit, die aber auch die ewige Acht im apokalyptischen Jahr 2012 nicht garantieren kann. Der Reichtum der Ideen hat sich langsam aufgezehrt, und die weißen Kirschblüten der kreativen Verliebtheit in eine naive Hingabe an die Musik sind verwelkt und verblüht. Die Bannerträger und Ideologen des Aufstands aus meiner Jugend sind zu gealterten, betagten Fossilien aus Zeiten geworden, die nicht mehr wiederkehren, und nur wenige können es mit Persönlichkeiten wie Lemmy, Ozzy, dem bedingt außergewöhnlichen Phil Anselmo, den unsterblichen Slayer und Ähnlichen aufnehmen. Geblieben sind nur Fragmente einst großartiger Zeiten, Teil dieses Mosaiks einer einst mächtigen Vergangenheit ist auch der ehemals erste Name des brasilianischen Metal-Undergrounds, Herr Max Cavalera. Gealtert, müde, immer einsamer und unverstanden wird er nur noch zum Schatten eines Menschen, der einst Massen bewegt und im Herzen das Donnern des inneren Aufstands und des Revolts entfacht hat. Geblieben ist der Konformismus, ein schematischer Querschnitt der Sepultura-Vergangenheit, die er nicht abschütteln und auch nicht übertrumpfen kann, dazu ein Haufen unbezahlter Rechnungen, die offensichtlich nun mit dem Ausbeuten und Täuschen der Fans und dem Verkaufen der McDonald’s-Ideologie des schnellen billigen Verdienens und einer halbherzigen Zufriedenheit mit bizarren Annäherungen bezahlt werden müssen. Der Wunsch nach gastronomischer Extravaganz ist offensichtlich schon vor einer Weile den Bach runtergegangen … Deswegen war das kein Abend, der als Soulfly-Gipfelpunkt in der gesamten Konzertgeschichte in die Annalen eingehen wird, und ich hoffe von Herzen, dass die Banalität nicht zum neuen Standard oder modischen »Must« geworden ist. Wenn doch, ist es an der Zeit, die Euthanasie zu legalisieren und jenen, die danach schon so lange so hartnäckig sehnen, die letale Erlösungsdosis zu verabreichen …
Setlist
DEAD DILDO DROME:
1. Machine
2. Opium
3. All Hail Satan
4. Death By Dildo
5. Blackmark
6. Insomnia
7. Musaker
SOULFLY:
1. World Scum
2. Blood Fire War Hate
3. Refuse/ Resist (Sepultura cover)
4. Prophecy
5. Back To The Primitive
6. Seek’n’Strike
7. Intervention
8. Porrada
9. Drum solo + Drums
10. Arise / Dead Embryonic Cells (Sepultura cover)
11. Troops Of Doom (Sepultura cover)
12. Tribe
13. Rise Of The Fallen
14. Plata O Plomo
15. Gladiator
16. Roots Bloody Roots (Sepultura cover)
17. Pain
18. Jumpdafuckup / Eye For An Eye
Fotogalerie

























