Ihr wollt Tesla – oder Ruder, um durch München zu teseln? (2009)
Autor: Aleš Podbrežnik
Fotos: Aleš Podbrežnik
Ort: Metropolis / München / Deutschland
Konzertdatum: 08.07.2009
Besucherzahl: 700
Kartenpreis: 29,00€
Von 21 angekündigten Konzertauftritten quer durch Europa (einen müssen wir abziehen – das diesjährige Balingen, Bang Your Head festival, am 27.06.2009) von Tesla, diesen großartigen amerikanischen Hard-Rockern aus Sacramento (Kalifornien, USA), haben sie sich nach ihrer zweiten Europatournee, seit sie wieder „konkreter“ unterwegs sind (lies: Studioalben veröffentlichen), endlich nahe genug an Slowenien halt gemacht, damit man einen Fetzen ihrer Live-Bühnenessenz einfangen konnte! Diesmal in der bayerischen Hauptstadt! Es war tatsächlich eine riesige Sehnsucht, die mich dorthin getrieben hat. Anfangs der Ärger darüber, dass Tesla das Konzert in Balingen abgesagt hatten, wo ich Ende Juni dieses Jahres zwei fantastische Festivaltage verbracht hatte – dann stellte sich aber heraus, dass die Entscheidung, zu ihrem eigenständigen Headliner-Konzert zu fahren, mehr als die richtige Idee war. Unser geliebtes RockLine hat auch diesmal das Maximum aus diesem Konzertspektakel herausgeholt. Aber der Reihe nach.
Es schlägt 17.40 Uhr. Nach unnötigem Herumirren mitten in München finde ich endlich Metropolis. Der Münchner Kunstpark Ost ist etwas Ähnliches wie die Wiener Arena oder (mit sehr viel Vorbehalt) Ljubljanas Metelkova Mesto. Da haben wir schon immer gern reingeschaut. Dann wurde er für ein paar Jahre geschlossen, keine Konzerte mehr. Von den Hallen, in denen wir noch zur Jahrtausendwende Dream Theater, Halford, Saxon besucht haben, haben sie nun Metropolis wieder reaktiviert – als neue Errungenschaft kommt die Tonhalle dazu, die offenbar die früheren Hallen Colosseum und Babylon ersetzt. Das Paradies für Metaller und Rocker lebt also wieder!
Kurz vor sechs Uhr nachmittags warten draußen fünf Leute, allesamt Ausländer. Zwei italienische Besucher, ein Slowene und drei nicht identifizierbare Staatsbürger von Nicht-Deutschland. Tesla sind beim Soundcheck. Sie spielen gerade Forever More, der Sound sitzt genau, saftig. Jeff bester Laune, die Riffs „packen“ gut. Eine tolle Ansage. Wir drehen die Uhrzeiger um eine Stunde und fünfzehn Minuten vor. Ich verabschiede mich von Dean, dem freundlichen Tour-Manager der Band, der dafür gesorgt hat, dass das Interview für RockLine mit Tesla-Drummer Troy Luccketta ohne jegliche Komplikation über die Bühne ging. Vor dem Eingang des Metropolis hat sich eine Gruppe von 80 Leuten versammelt. Die Türen sind aber noch nicht geöffnet. Angesichts des sprichwörtlichen deutschen Korinthenkackertums (Pünktlichkeit, Genauigkeit) ist es diesmal überraschend, dass die Besucher so früh da sind und es ihnen, bei all dem Überangebot an Konzerten, offenbar nichts ausmacht, Zeit mit Warten vor der Halle zu vergeuden.
| Heaven’s Basement: 20.00 – 20.40 |
„Heute wird’s voll!“, schoss es mir durch den Kopf. Und tatsächlich. Um 20.00 Uhr verfinsterte sich nicht nur der Himmel, sondern auf einmal auch die Halle. Gut, dass wir uns ins Innere geflüchtet hatten. Draußen goss es wieder wie aus Eimern. Gut, dass das Konzert nicht im Freien stattfindet. Und pünktlich zu dieser Stunde betritt die Vorgruppe Heaven’s Basement die Bühne. Zuallererst muss klargestellt werden: Es handelt sich um die frühere britische Band Roadstar, die ihren Namen umbenannt hat. Diese Entscheidung ist höchst seltsam, denn Roadstar hatten sich schon einen recht guten Namen aufgebaut. Im Jahr 2006 erhielten Roadstar – die Band, die 2004 von der inzwischen verstorbenen grauen Eminenz der Musikindustrie John Kalodner entdeckt worden war – den renommierten Classic Rock-Newcomerpreis und ließen damals die australischen Aufsteiger Wolfmother hinter sich. Das Debüt, das vor zwei Jahren erschienen war, produzierte Kevin Shirley – sonst Iron Maiden-Produzent, früherer Dream Theater-Produzent usw. Warum also diese Entscheidung? Nicht bestätigte Berichte deuten darauf hin, dass es Streit mit dem früheren Manager und Mitautor ihrer Musik Laurie Mansworth sowie mit dem Label Magic Hat Records gab. Heaven’s Basement entstanden nur wenige Tage vor der Veröffentlichung des zweiten Roadstar-Albums. Wieder ein völlig unlogischer und für die Band bestenfalls schädlicher Schritt. Offenbar stank da wirklich einiges gewaltig.
Kommen wir endlich zum Konzert. Heaven’s Basement brauchten nicht lange, um das stets anspruchsvolle deutsche Publikum zu überzeugen. Das gelang ihnen wie im Handumdrehen – dank der außerordentlichen Energieladung, die Heaven’s Basement besitzen und auf der Bühne völlig ungezügelt entfesseln! Die Band präsentierte überwiegend Songs der neu erschienenen gleichnamigen EP mit sechs Tracks und schloss das Konzert mit Mirrors und Deadman ab.
Von der ersten bis zur letzten Minute lieferten Heaven’s Basement eine vollständige Show ab. Alle Augen richteten sich auf Sänger Richie Heavenz, der mit einer neuen „stacheligen“ Frisur à la dem guten alten Adam Ant aufwartete. Nun ja, Heaven’s Basement legen Wert auf ihr Äußeres. Ein Hauch Glam-Brise. Nicht zu viel, aber genau die richtige Spur. Der Kern ihres Konzepts liegt jedoch in der Inspiration durch die alte Schule des Hard Rock – von Led Zeppelin bis Aerosmith. Natürlich neu codiert in die Sprache der jüngeren Generation. Das Quintett erwies sich als eine enorm dynamische Bombe, die auf der Bühne vor lauter Adrenalinüberschuss im Blut fast auseinanderfliegt – und vor allem war Heavenz derjenige, der mit exzellentem Gesang in der höheren Intonation und schneidenden Schlusslinien sowie mit Hilfe einer mitreißend spontanen Bühnenshow das Publikum vor der Bühne durchgehend auf Zack und neugierig hielt. Auch die übrigen Gestylten, Gelockten und Lacierten der Band ließen sich nicht lumpen, vor allem die beiden Gitarristen sowie der scheinbar „schnaufende“ Drummer Chris, der mit seinem hoch ausholenden Gewirble das Gefühl vermittelte, als wolle er sein Schlagzeug umwerfen. Ein Hauch „Bonzo“? Schön.
Heaven’s Basement stellten sich dem deutschen Publikum zum ersten Mal vor, im Rahmen von fünf angekündigten Auftritten in Deutschland als Vorband von Tesla, in der ersten Juliwoche 2009. Die Deutschen müssen allerdings nicht lange auf den nächsten Besuch der Band warten, denn die hat für den Herbst bereits eine gemeinsame Deutschland-Tournee mit D.A.D. (Disneyland Afterdark) angekündigt. Heaven’s Basement mögen auf dem Papier eine junge Band sein, aber auf der Bühne agieren sie unglaublich selbstsicher, klar fokussiert und fest zusammengeschweißt. Sie wissen genau, was sie wollen und was sie dem Publikum zu bieten haben. Glühend heißes Rock-’n‘-Roll-Dynamit der frechen Sorte. Weit mehr als nur eine erstklassige Aufwärmung vor einer Band in der Tesla-Liga.
| Tesla: 21.15 – 23.00 |
Endlich eine Handbreit näher an Slowenien. Halleluja. Lang hat man darauf warten müssen. Zu lange. Eine Band, die mit zwei exzellenten neuen Alben zurückgekehrt ist („Into The Now“ im Jahr 2004 und „Forever More“ im Jahr 2008 – RockLine Rezension HIER) und auf ihnen – als eine der wenigen Comeback-Hard-Rock-Bands, die schon in den Achtzigern auf der Szene waren (man bedenke die langweiligen, vorhersehbaren und durchschnittlichen neuen Werke ähnlicher Comebacks à la Europe, Skid Row, Kingdom Come, Hardline usw.) – auch auf den neuen Alben den echten Geist vergangener Werke bewahrt hat, jedoch mit dem erfolgreichen Einbringen der modernen Produktionsästhetik von heute.
Tesla, die heute im Wesentlichen in unveränderter Old-School-Besetzung agieren – mit Ausnahme des Gitarren-Neuzugangs Dave Rude, der vor drei Jahren auf dem schwer zu ersetzenden Platz von Tommy Skeoch dazustieß –, haben bereits mit der letztjährigen DVD-Veröffentlichung „Comin‘ Atcha Live“ (2008) – RockLine Rezension HIER gezeigt, dass sie die legendäre Bühnenmagie, die exzellente Form, die Vitalität und die Verbissenheit bewahrt haben. Ihr einzigartiger Hard-Rock-Charme, reich durchzogen von der Blues-Tradition, über der die großartige melodische Konfiguration der Bandklassiker liegt – weshalb man Tesla zu den späten Vertretern des klassischen Old-School-Hard-Rock zählen kann –, fing die letzten Atemzüge der Achtziger ein, weit abseits der damals fieberhaft aufgeplusterten Glam-Welle. Tesla bleiben eine Band, die auf der Rock-Landkarte einen besonderen Platz einnimmt. Auch im neuen Jahrtausend.
Tesla haben natürlich auch diese kurze Europatournee auf die Promotion des Albums „Forever More“ ausgerichtet. Die Setliste, die auf dem DVD-Träger „Comin‘ Atcha Live!“ festgehalten ist, haben sie stark umstrukturiert. Ich sage direkt, warum: weil sie eine Doppel-Konzert-CD herausbringen wollen. Die Band durchdringt jedenfalls eine besondere Gier, nach der langen Pause so viele ihrer Klassiker wie möglich auf der Bühne zum Leben zu erwecken und sie auch in einer Zeit zu erproben, in der die Jungs sich langsam in Männer reiferer Jahre verwandeln. So haben sie ohne Zögern gleich mit dem titelgebenden Song des neuen Albums „Forever More“ losgelegt. Das Metropolis, das sich bis zu diesem Moment vollständig gefüllt hatte, brannte lichterloh. Die Generation reiferer Besucher zwischen 35 und 45 war zwar zahlenmäßig in der Überzahl, aber dazwischen war es nicht schwer, auch zahlreiche jüngere, aufstrebende Rock-Enthusiasten zu entdecken. Die dunklere Atmosphäre des Eröffnungssongs wurde schnell umgekehrt, als die Band mit dem deutlich eingängereren und melodischeren I Wanna Live weitermachte. Als Hannon zur Akustikgitarre greift, liegt schon das Unplugged-Flair in der Luft. Die ganze Sache verwandelte sich in eine der bekanntesten Tesla-Klassiker, Modern Day Cowboy, die die Band also nicht für das Ende des Sets aufgespart hatte. Die Energie war außergewöhnlich, denn die begeisterten Besucher fanden sofort Zugang zum Hit des Tesla-Debüts „Mechanical Resonance“ (1986) und unterstützten Jeff Keith bei den Strophen lautstark!
Und wie agieren die Jungs heute? Jeff Keith, der im vergangenen Jahr die Fünfzig geknackt hat, war vokal in hervorragender Sängerform. Sein spezifischer Ansatz und die Klangfarbe seiner Stimme sind nach wie vor die wichtigen und unverwechselbaren Markenzeichen der Band, und der Mann bot Kraft, souveränes Mithalten an den höchsten Passagen – mit seinem berühmten rau-kehlkopfigen Ansatz. Natürlich hatte er im Nu die Halle mit unglaublicher Charisma und einem ausgefeilten Bühnenspiel in der Hand, bei dem seine reiche Bühnenerfahrung seinen Charme unmöglich verbergen kann. Keith wirkt jugendlich, wie ein aufgedrehter Zwanzigjähriger, dem es nicht an adrenaliner Aufgewühltheit mangelt, aber im Gegensatz zu vielen ist er ein Sänger, der das Publikum nie mit „Übertreibungen“ in langen Ansagen zwischen den Songs oder aufdringlichem Imponiergehabe im Bühnenspiel belästigt. Nein. Sein Gesang und seine Charisma auf der Bühne sagen alles.
Frank Hannon ist als Gitarrist eine Geschichte für sich. Er gehört zu den letzten Gitarristen, die sich zu Hause durch lange Tage und Nächte durchgekämpft und sich zu unverwechselbaren Meistern ihres Handwerks herangebildet haben. Seine Soli sind auch heute noch der Inbegriff eines einzigartigen Ansatzes, der Wiedererkennungswert, Tiefe und ausdrucksvolle Fülle besitzt. Frank hauchte dem Bühnenauftritt eine abgewogene Dosis seines eigenen improvisatorischen Fünkchens ein und verwandelte die Soli in unvergessliche Konzertmomente. Natürlich behielten sie ihre Studio-Kontur, aber wie es sich für einen echten Musiker gehört, mit expressiver Weiterentwicklung auf der Bühne. Hannon hält treu an den altbewährten Gitarrenmarken fest: Gibson LP (weiß, „Goldtop“), dunkelrote SG, weiße Flyin‘ V und die „Doppelhals“-Gitarre („Doubleneck“) mit sechs und zwölf Saiten.
Bei Comin‘ Atcha Live fügte er im Instrumentalteil Theremin-Klänge hinzu. Auch auf eine gehörige Dosis Akustik verzichtete er nicht, die im hervorragenden gemeinsamen Eröffnungspart im Duett mit Dave Rude vor Love Song aufleben durfte – und in der er danach zur erwähnten weißen Gibson-„Doubleneck“-Gitarre mit 6/12 Saiten griff. Love Song ist an sich ein besonderer Moment im Tesla-Konzert. Es handelt sich um eine Mini-EP, die nach der Größe unbestrittener Rock-Klassiker der Großen riecht à la U.F.O. (Love to Love), Led Zeppelin (Stairway To Heaven), Eagles (Hotel California),… Einer der Höhepunkte des Konzerts! Dazu darf man das begehrte Heaven’s Trail mit dem obligaten, unverwechselbaren „Bottle Neck“-Intro nicht außer Acht lassen. Weiter geht’s mit dem mittlerweile ikonischen Paradise, bei dem es den Leuten ebenfalls die Gänsehaut überlief angesichts des intensiven Bühnenspiels der Band, und das den Zauber von Love Song beschwört. Der große U.F.O.-Fan (eine seiner Bassgitarren ist sogar violett, wie beim guten alten Pete Way) Brian Wheat griff bei Paradise zu den Keyboards, verdeckt von der gitarrenharmonisierten Frisur. Hier brillierte Hannon erneut mit einem der schönsten Tesla-Soli. Magie. Hang Tough mit dem fetten Bass-Rumpeln von Wheats Thunderbird, das neuere So What! mit dem giftig stampfenden Wah-Wah-Wall des Grundriffs, dazu der herausragende „Bust A Nut“-Klassiker What A Shame – noch eine der Köstlichkeiten des Abends. Weiter mit dem unverzichtbaren Signs, das die Halle einmal mehr komplett auf die Beine brachte (Wheat griff hier zum „Beatles“-Hofner), gefolgt vom Fortsetzen der starken Chemie zwischen Publikum und Band in Lil‘ Suzi, dann die dringend nötige Rückkehr aus den romantischen in die rockerisch aufgewühlten dunklen Gewässer mit Into The Now, mit üppig eingängigem Riff-Inhalt. Ohne das grundlegende Antriebsrad, um das sich der stets zuverlässige und exzellente Drummer Troy Luccketta kümmert, wäre kein Tesla-Konzert irgendetwas wert.
Ich muss anmerken, dass sich die neuen Songs von den Alben „Into the Now“ und „Forever More“ hervorragend in das überwiegende Repertoire aus Bandklassikern einfügen. Die Band baute auch ein Gitarren-Solo-Duell der beiden Gitarristen Dave Rude und Frank Hannon ins Set ein. Anfangs begannen sich die beiden ganz unschuldig zu necken, am Ende hatten sie in diesem abwechselnden Solieren aber ein regelrechtes Kreuzfeuer entfacht. Dave Rude ist ein ebenbürtiger Partner für Hannon. Da lag in der Luft, dass sich das alles verwandeln könnte in … Ja. Comin‘ Atcha Live. Dieses einleitende Gitarrenduell baute die Band noch im vergangenen Jahr in die Mitte dieses Songs ein. Jetzt wurde es an den Anfang verlegt. Die Band bricht noch einmal gemeinsam los und verabschiedet sich mit Jeff Keiths Warnung, dass Tesla nur zurückkommen, wenn das Publikum das lautstark genug einfordert. Daran zu zweifeln bestand nicht der geringste Anlass. Nach der Rückkehr bleiben sie gleich beim Debüt der Band und feuern den eingängigen Rock-’n‘-Roll-Marsch Rock Me To The Top raus, womit sie die Menge auf den absoluten Höhepunkt der Ekstase treiben. Das Konzert war viel zu schnell vorbei. Das Publikum wollte sich noch lange nicht von der Bühne verteilen und forderte noch geraume Zeit eine weitere obligatorische Zugabe. Die Lichter gehen an. Ende.
Tesla boten einen exzellenten Bühnensound. Die Gitarrensoli waren klar hörbar, die Harmonien ebenso, Jeff Keith zog mit seinem Spiel und seinem exzellenten Gesang die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Die Band bestätigte auch in München das, was bereits auf der DVD „Comin‘ Atcha Live!“ spürbar war: hervorragendes Zusammenspiel, bei dem Fehler selten vorkommen, sowie die feurige Spiellust auch im Jahr 2009. Wie gesagt: Als Nächstes folgt die Veröffentlichung der Doppel-Konzert-CD, 2011 ein neues Studioalbum. Unter den wiedererweckten Tesla-Klängen hat diesmal in München der Boden wirklich ge-Tesla-t! Ein exzellenter Auftritt und eine exzellente Ansage für die Zukunft der Band, die wir in dieser Form noch sehr gerne erleben werden.
Fotos: Aleš Podbrežnik
Setliste
1. Forever More 2. I Wanna Live 3. Modern Day Cowboy 4. Breaking Free 5. Hang Tough 6. Heaven’s Trail 7. Paradise 8. So What! 9. What A Shame 10. Shine Away 11. Love Song 12. Signs 13. Lil‘ Suzie 14. Into The Now 15. Guitar solos 16. Comin‘ Atcha Live —Zugabe— 17. Rock Me To The Top
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