Metaldays 2017 (zweiter Tag) – die Wikinger-Eroberung Tolmins

Johann Hegg - Amon Amarth, Metaldays 2017 (foto: NINA GRAD)
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Ort: Tolmin / Sotočje / Slowenien
Datum: Dienstag, 25.07.2017


Nach den Regengüssen am Montag hatten wir alle gehofft, dass der Dienstag weniger dem Jüngsten Gericht ähneln würde – was zum Glück zumindest teilweise auch eingetroffen ist. So konnten wir am frühen Nachmittag einigen Bands auf den kleineren der drei Bühnen lauschen. Als erste haben wir kurz die deutschen melodischen Death-Metaller The Black Court überflogen, die nichts Besonderes waren, mit ihrem melodischen Blick auf den Death Metal aber zumindest niemanden in die Flucht vom Bühnenrand getrieben haben. Die Jungs standen mit ihrem ziemlich generischen Melodic Death Metal am ehesten Amon Amarth nahe, vor allem wegen Oskars Gesang, der stark an den von Hegg erinnerte. The Black Court waren trotz aller Bemühungen auf der Bühne schnell vergessen.

Etwas länger im Gedächtnis blieben dafür die Niederländer For I Am King, zunächst vor allem dank der kleinen und schüchternen Sängerin Alma Alizadeh, die mit ihren Ansagen zwischen den Songs wie eine aufgeschreckte Maus klang – sobald sie aber losbrüllte, stellte sie ihre beneidenswerte Stimme unter Beweis. Das niederländische Quintett ist fest im modernen Melodic Death Metal mit klaren Metalcore-Einflüssen verankert, was diesmal jedoch gar nicht störte, denn die Truppe sorgte für eine teuflisch energetische Show. Auch die häufigen Breakdown-Momente störten nicht, die durch melodische Gitarren-Einlagen, überwiegend halsbrecherische Song-Tempos und die überzeugende Alma aufgelockert wurden. Für eine so frühe Uhrzeit überraschend gut anhörbar – eine Band, die auch zu Hause aus den Boxen gut klingt.

Avven sind eine slowenische Musikinstitution, die in den letzten Jahren einen enormen Schritt nach vorne gemacht hat. Vor allem was das Ansammeln von Konzertkilometern betrifft – aber Avven galten auch von Anfang an als eine Band, der es gelingt, in ihrem musikalischen Visionärsdasein etwas Anderes und Frisches zu liefern. Diese ständige Transformation des Artismus hält weiterhin an, was auch die aktuelle EP »Eos« zeigt. Die Band hat das Publikum in einer Dreiviertelstunde ordentlich aufgewärmt, das ausgelassen inmitten des Wäldchens neben der zweiten Festivalbühne feierte, und eine äußerst kompakte, hochgradig eingespielte und souveräne Show abgeliefert. Auch klangtechnisch hat alles gepasst. Die Band, die ihre Ausdrucksnische in der Verschmelzung moderner Riff-Strukturen der Schwermetal-Musik mit einer kühnen Einbettung von Folk-Melodien und hochmelodischen Refraingesängen gefunden hat, über die eine autoritative Männerstimme gebietet, lieferte so ein Repertoire aus Alt und Neu. Sie spielten den Großteil der EP »Eos« (Oceans, Reborn, Red Sun, The Void, Join the Dance, Empires), während die älteren Songs (Zmaji, Vvile, Sijaj, Hej ti!,…) in der ersten Konzerthälfte ihren Platz fanden.

Weil wir das Heimische unterstützen, war es um vier Uhr Zeit, sich vor der New Forces-Bühne aufzustellen und sich den Freuden der Vasektomie durch die chirurgisch präzisen Finger der prekmurjanischen Death-Metal-Ärzte Vasectomy hinzugeben. Diese mussten nach dem Unwetter vom Montag, das die dritte Bühne zerstört hatte, leider auf einer improvisierten Version der Bühne auftreten – aber das störte sie nicht. Die Jungs haben am frühen Nachmittag einem recht vollen Publikum ordentlich die Nacken gelockert und gezeigt, was der prekmurjanische Death-Metal-Wind bedeutet. Patrik hat souverän gebrummt und gebrüllt, getragen von einem massiven und fetten Fundament aus guten Riffs und einer soliden Rhythmussektion. Für die super Show haben Vasectomy verdient einen Slot auf der Boško Bursać-Bühne bei Metaldays 2018 bekommen. Jungs, hört endlich auf, uns auf die Folter zu spannen, und legt endlich mit dem lang erwarteten Debütalbum Deathcon 1 los!

Evil Invaders, belgische Heavy-Metal-Revivalisten, genauer gesagt stürmische Speed-Metaller, die seit einer ganzen Dekade die Szene aufmischen, haben den diesjährigen Sommer für Besuche von Festivalgeländen genutzt. Die Band haben wir so bereits im Rahmen der diesjährigen Ausgabe des deutschen Bang Your Head!!!-Festivals erwischt, wo sie ein regelrechtes orgasmisches Delirium einer halsbrecherischen Show inszeniert haben. Es ist nämlich unglaublich, wie diese Kerle ständig hin und her rennen, akrobatische Wunder vollbringen und dabei durchgehend eine feste und kompakte Eingespieltheit aufrechterhalten – angeführt vom teuflisch schrillen Joe am Gesang. Auch bei Metaldays 2017 war es nicht viel anders. Die Band hat die ersten fünf Reihen an sich gefesselt, die ihnen aus der Hand fraßen, während sich dahinter Staub und Sand in wilden Circle Pits wirbelten, die während der ganzen Show nicht nachließen. Noch eine Show, bei der man sofort wusste, dass sie enden würde, bevor sie so richtig anfing – vierzig Minuten für eine solche Vorstellung sind definitiv zu wenig. Die Band eröffnete die Show mit As Life Slowly Fades von der aktuellen EP »In for the Kill« und kündigte so das kommende neue Studioalbum »Feed Me Violence« an, das Ende September dieses Jahres erscheint. Ungefähr in der Mitte des Konzerts bestätigten sie das auch mit dem zweiten neuen Song Mental Penitenciary. Der Großteil des Materials war mit Songs wie Pulses of Pleasure, Fast, Loud ’n‘ Rude, Shot to Paradise, Master of Illusion und Starway to Insanity auf das nach wie vor aktuelle letzte Studioalbum »Pulses of Pleasure« (2015) ausgerichtet, und Evil Invaders rollten buchstäblich von Song zu Song. Kompromisslos, mit aller Leidenschaft und Kraft, ausgerüstet mit einem vollen Sack Raserei und außergewöhnlicher Aggressivität. Eine junge Band, die einen erstklassigen revivalistischen Rückblick in vergangene Zeiten liefert, als Metal-Bands in Zeiten der rasanten Genreentwicklung Schockwirkung dadurch suchten, dass sie noch schneller und noch lauter spielen wollten. 

Als Krisiun auf die Hauptbühne hätten treten sollen, hat es in Strömen gegossen, und der starke Regen ließ bis sieben Uhr, sogar etwas länger, nicht nach. Trotzdem betraten noch mitten im Regen die legendären amerikanischen Metaller aus Seattle Sanctuary die Hauptbühne, angeführt von der berühmten und einzigartigen Gestalt Warrell Danes am Gesang. Ihr Auftritt war in zwei Hälften geteilt. Regnerisch und trocken – und als sich von Nordwesten ein Fenster der Helligkeit zeigte, merkte Warell treffend an: »Oh, a glimpse of light!« Der Auftritt war logischerweise etwas verkürzt, die Band spielte insgesamt nur sieben Songs, eröffnete die Show mit Arise and Puriy und vergaß dabei nicht, das obligatorische Frozen ins Repertoire einzubauen; es folgten noch Let the Serpent Follow Me, Season of Destruction, Die for My Sins, Question Existence Fading, und das Konzert endete mit Taste Revenge. Kult-Riffs, Kult-Gesichter, eine Kult-Band. Schade nur, dass das Wetter dem einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und Sanctuary so nicht unter optimalen Bedingungen auftraten. Warrell bleibt ein außergewöhnlicher Anführer – charismatisch, in den Bühnengesprächen mit dem Publikum scharfsinnig und ständig ein interessanter Gesprächspartner. Trotzdem besitzt der Mann nicht mehr jene Stimmform und -kraft wie einst, als unter seinen Schreien die Wände zitterten – weshalb er sich die meiste Zeit so angepasst hat, dass er seine stimmliche Abnützung nur gelegentlich deutlicher zeigte, wenn er nach den vokalen Höhen griff (gelegentliche Screams), ansonsten aber lieber in den mittleren Lagen blieb. Es ist ein Genuss, Lenny Rutledges Soli zu sehen und zu hören; die Band als Ganzes bleibt magnetisch, auch wenn sie diesen Magnetismus nicht so intensiv entfalten konnte wie beim Aufwärmtag des diesjährigen Bang Your Head-Festivals in Deutschland. Hoffen wir, dass wir Sanctuary bald wiedertreffen – unter optimalen Konzertbedingungen. Und Respekt an die Band, die trotz der Wetterkapriolen mutig die Bühne betreten und das abgeliefert hat, was unter diesen schwierigen Umständen eben möglich war. 

Eine der unangenehmsten Überschneidungen des Festivals war zweifellos die von Sanctuary und Macabre. Ich habe mich für Letztere entschieden, weil ich Hunger nach Kinderfleisch und allem anderen hatte, was die kultigen Amerikaner in ihren Songs besingen. Macabre existieren seit fast drei Jahrzehnten und haben, obwohl sie dieser Szene nie wirklich angehörten, einen spürbaren Einfluss auf Death Metal und Grind ausgeübt. Das Trio, das in seinen Songs Serienmörder und andere Massenmörder besingt, ist nach einigen Jahren der Stille endlich wieder konzertaktiv und hat auch bei Metaldays überzeugt. Obwohl es genau während ihrer Show wieder ordentlich geregnet hat, begleiteten sie etliche Enthusiasten vor der Bühne, und Macabre lieferten ein unschätzbares Konzerterlebnis. Hauptakteur davon ist Frontmann Corporate Death, der die Songs schreit und brüllt wie das Opfer eines der Serienmörder, die er besingt (Jeffrey Dahmer, Albert Fish, Ed Gein u.a.), zwischen den Songs aber völlig harmlos die Geschichte serviert, die hinter jedem einzelnen Song steckt. Die Band hat bewiesen, dass sie in ausgezeichneter Form ist, und ich hoffe, dass sich endlich die Veröffentlichung des lang angekündigten zweiten Teils von Grim Scary Tales nähert – eines historischen Querschnitts durch Massenmörder, wie ihn nur Macabre präsentieren können.

Katatonia galten im Programm des diesjährigen Metaldays-Festivals als musikalische Besonderheiten. Obwohl es sich um eine kultische schwedische Band handelt, die seit 1991 aktiv ist und zehn Studioalben in der Tasche hat, ist Katatonia eine Band, die im Laufe der Jahre ihren musikalischen Stil grundlegend verändert hat. Diesen lässt sich heute kaum noch mit einem einzigen Wort beschreiben (vielleicht düsterer Art Rock?). Die Band, die einst die Death- und Doom-Metal-Fahnen hochhielt, klingt heute nämlich eher für jene Geschmäcker, denen u.a. z.B. das neue Anathema, weiters Porcupine Tree, Tool oder sogar Pink Floyd gefällt. Im Quintett aus Stockholm sind auch heute die Hauptgesichter die Gründungsmitglieder, nämlich Sänger Jonas Rankse und Gitarrist Anders Nyström, während die aktuelle Besetzung noch durch Gitarrist Roger Öjersson, Schlagzeuger Daniel Moilanen und Bassist Niklas Sandin vervollständigt wird.  Katatonia servierten so ein Repertoire, das bis zum fünften Studioalbum „Last Fair Deal Gone“ (2001) zurückreichte, aus dem sie noch in der ersten Konzerthälfte den Song Teargas spielten. Dieser unterbrach nämlich das Eröffnungstrio des aktuellen Studioalbums »The Fall Of Hearts« (2016), das durch die aufeinanderfolgende Darbietung der Songs Last Song Before the Fade, Serein und Old Heart Falls vertreten war, während der Rest des Repertoires durch Songs der Alben »Dead End Kings«, »Viva Emptiness«, »The Great Cold Distance« und »Night is A New Day« abgedeckt wurde – gegen Ende des Konzerts dann noch ein Song des neuen Albums namens Passer.

Katatonia sind große Perfektionisten in der Darbietung. Ihre Ausdruckshaltung hat für neue Zeiten die ursprüngliche Düsternis, Finsternis, Obskurität und den in ewige Melancholie und Verderben gerichteten musikalischen Ausdruck bewahrt. Und diese Atmosphäre hat sich dank all ihrer charakterlichen Eigenheiten das Festivalgelände recht schnell unterworfen. Wirklich ein Leckerbissen für echte Liebhaber des neuen Katatonia. Auch was die Konzertbedingungen angeht – die waren der Band zum Glück wie auf den Leib geschrieben. Renkse ist ein außergewöhnlicher Vokalinterpret. Durchgehend unglaublich mitreißend und in Leidenschaften sowie Emotionen ausgesprochen authentisch. Die Band, die sich an altertümliche musikalische Strukturen klammert, hat einen ausgezeichneten, vollen Sound entwickelt – bei einem ansonsten harmonischen Spiel, in dem die absolut dominante Rolle nur dem bloßen Gefühl zukommt. Die düstere Atmosphäre der berauschend tripoiden Hypnose wirkte also auf ganzer Linie – und wenn du dich auf der gleichen Wellenlänge mit dieser Stimmung befunden hast, wirkte das Konzert wie ein süßer kurzer Traum, aus dem dich erst Jonas‘ abschließender Gruß und Dank an das Publikum geweckt hat.  

Die gesamte Meute, die das Festival in diesem Jahr besucht hatte, wartete am zweiten Tag auf einen einzigen Act. Am Sotočje-Gelände längst zur Institution geworden. Das sind die Schweden Amon Amarth. Der Zugangsweg zum Hauptbühnen-Gelände war mehrmals buchstäblich verstopft, da das Volk euphorisch zum Konzert der Band strömte. Es ist wohl nicht überflüssig, grob hinzuzufügen, dass praktisch das gesamte Festival den Auftritt der Band verfolgte. Amon Amarth sind im Laufe der Jahre zu einer gigantischen Franchise herangewachsen, die Venues auf der ganzen Welt füllt. So ist im Laufe der Jahre auch die Bühnenszenografie selbst und der Reichtum der Bühnenkulissen gewachsen. Und die Band ist mit dem nach wie vor aktuellen Album »Jomsviking«, das im vergangenen Jahr erschienen ist, ständig und durchgehend auf den Bühnen. Den diesjährigen Besuch der Band beim Festival kann man auf jeden Fall mit einem einzigen Wort beschreiben. Spektakulär. Die gesamte Inszenierung. Mit ständigem Kulissenwechsel, außergewöhnlichen Pyrotechnik-Einlagen, zwischenzeitlichem Anheizen des Publikums durch den stimmgewaltigen Johan Hegg, der im großen Finale heroisch einen riesigen, hässlichen und bösen Drachen bändigte – und natürlich der Darbietung des Repertoires selbst. Durch und durch professionell und bis ins Detail durchdacht. Von der ersten bis zur letzten Sekunde. Bei alldem störte nur eine Sache. Das Konzert war zu leise. Die Logistik des verfügbaren Beschallungssystems dieses und des ersten Festivaltages, die als »Gewittertage« galten, ließ eben nicht mehr zu. Aber das hat die außergewöhnliche Energie und Interaktion zwischen Publikum und Band nicht getrübt, die während der ganzen Konzertvorstellung nicht nachgelassen hat. Die massive Präsentation des neuen Albums und der obligatorischen Klassiker des eisernen Repertoires bescherten der Band einen weiteren siegreichen Konzertbesuch am Tolminer Sotočje-Gelände – von dem klar ist, dass er nicht der letzte war.  Amon Amarth kamen also, sahen und siegten (erneut). 

Den zweiten Festivaltag auf der Boban-Bühne beendete (nachdem Kadavar ihren Auftritt in letzter Minute sehr unschön abgesagt hatten) die polnische Black-Metal-Institution Mgla – für einen Hauch Exklusivität des Auftritts sorgte die Tatsache, dass sich die Band nach den Sommerfestivals für eine Weile von den Bühnen zurückzieht. Die Polen haben in guter Stunde gezeigt, wie man Black Metal serviert, und eine Reihe beängstigender Melodien, unheilvoller Momente und einen der besten Ansätze zum modernen Black Metal aneinandergereiht. Die Polen vernebelten mit Songs von allen drei Alben, Groza, With Hearts Towards None und Exercises In Futility – besonders hervor stachen dabei die wirkungsvollen und meisterhaften Gitarrenteile der letzten beiden. Etwas störte die stark übertriebene Statik der Bandmitglieder, deren Gesichter schwarze Masken verdecken – trotzdem hat die Band bewiesen, dass Polen momentan an der Spitze des europäischen Black Metals steht. In die Nacht hinein hallten spektakulär vor allem die (persönlichen) Favoriten von Exercises in Futility nach – zusammen mit Batushko waren Mgla ohne Zweifel der Black-Metal-Höhepunkt von Metaldays 2017.

Rok Klemše: The Black Court, For I Am King, Vasectomy, Macabre, Mgla
Aleš Podbrežnik: Avven, Evil Invaders, Sanctuary, Katatonia, Amon Amarth
Nina Grad Fotos alle Bands außer:
Klemen Udovč (Fotos): Avven, Vasectomy

SANCTUARY: 
1. Ad Vitam Aeternam/Arise And Purify
2. Let the Serpent Follow Me
3. Die For My Sins
4. Seasons of Destruction
5. Question Existence Fading
6. Frozen
7. Taste Revenge

MACABRE: 
1. Zodiac
2. Nero’s Inferno
3. Dr. Holmes (He Stripped Their Bones)
4. Albert Was Worse Than Any Fish in the Sea
5. Scrub a Dub Dub
6. Ed Gein
7. The Iceman
8. The Bloody Benders

AMON AMARTH: 
1. The Pursuit of Vikings
2. As Loke Falls
3. First Kill
4. The Way of Vikings
5. At Dawn’s First Light
6. Cry of the Black Birds
7. Deceiver of the Gods
8. Tattered Banners and Bloody Flags
9. Destroyer of the Universe
10. Death in Fire
11. Father of the Wolf
12. Runes to My Memory
13. War of the Gods
 — Zugabe 1 —
14. Raise Your Horns
15. Guardians of Asgard
 — Zugabe 2 — 
16. Twilight of the Thunder God

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