Toto trotzten den Stürmen – Status Quo abgeschossen (2006)

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Ort: Schwarzl Freizeitzentrum / Graz / Österreich
Konzertdatum: 19.08.2006
Besucherzahl: 5000
Ticketpreis: 55€

So. Eigentlich wollte ich dieses Event unter die Festivals einsortieren, aber durch den unerwarteten Lauf der Dinge, wie er in den folgenden Zeilen weiter unten beschrieben wird, hat das irgendwie seinen Sinn verloren. Natürlich gondeln wir wieder im sicheren Schoß der „Concert freak“-Fortbewegungsmittel gelassen schon um 16.30 am Ziel herum. Der Bus war voll mit Musikverrückten aus Slowenien, darunter Musiker der Bands The Drinkers, Mary Rose und Rock Shock, die zusammen mit untröstlichen Toto-Fans gekommen waren, um die Spitzenklasse perfekter Rockmusik von Toto zu erleben, und vor Ort konnte man sogar dem eminenten Herrn und Altmeister des slowenischen Rock, Tomaž Domicelj, die Hand schütteln. Ihr wisst ja, wie das bei Toto ist. Die meisten Slowenen kennen sie nicht, und die Handvoll, die sie kennt, nimmt sie sich nicht selten zum musikalischen Vorbild, was nur zeigt, wie hoch diese Band in Musikerkreisen geschätzt wird. Warum, ist eine alte Geschichte. Neben Toto schickst du mit links sogar Dream Theater zurück in den Kindergarten.

SHE SAYS 18.15 – 19.15:
Nach der Folter durch Mauff „auf Dub“, den manche der Mutigsten und mit der blühendsten Fantasie Gesegneten kühn „Musik“ nennen, brachten die jungen Österreicher She Says den ziemlich unerwarteten Festivalauftakt wieder auf die richtigen Schienen. Sängerin an Akustikgitarre und Gesang, Bassist, Gitarrist und eine Schlagzeugerin. Moderner „Groove“, Gesang im Stil von The Cranberries meets Nena oder Alanis Morrisette. Moderner Rock mit „crunchy“ kratzender Gitarre, einem Hauch Alternative, die Songs einfach gebaut und gehen locker in den Kopf. Das Publikum bereitete ihnen einen herzlichen Empfang. Klar, sie waren Heimspieler und hatten eine sympathische Sängerin mit elegantem, aber leicht wütendem Gesang und einem ziemlich selbstbewussten Auftritt. Die Band ist noch jung und die Arrangements werden bestimmt noch wachsen. Hier und da hätte ein bisschen von diesem und jenem in den Übergängen oder in der melodischen Linie im Hintergrund nicht geschadet, aber zum Abfeiern unter freiem Himmel sind She Says ein sehr passender Rock-Weckruf.

STATUS QUO 20.40 – 21.00 :
19:15. Hoppla! In einer Dreiviertelstunde sollten Status Quo spielen. Das hätten sie auch, aber über dem Himmel begannen sich plötzlich schwarze Wolken zusammenzuziehen. Dann wurde der Wind noch fieser, und als große zusätzliche Überraschung gab’s obendrauf einen Wolkenbruch auf die allerübelste Art. Natürlich flatterten um uns herum die Zeltplanen wie buddhistische Gebetsfahnen an den Hängen des Himalaya in Nepal, die Preise für trockene T-Shirts am offiziellen „Merchandise“ schossen plötzlich in die Höhe, und die Verkäufer rauften sich die Haare, warum zum Teufel sie keine Regenschirme mit den Logos von Status Quo und Toto mitgebracht hatten, die wie geschnitten Brot weggegangen wären. Na ja, ich hoffe, ihr glaubt nicht alles, was der letzte Satz da enthüllt hat. Die Uhr hatte ihre Zeiger längst unermüdlich weit über acht Uhr hinausgeschoben. Der Regen hörte auf! Halleluja! Ich glaube, es war 20:20, als Bojan und ich ins Backstage hüpften und einen kurzen geschäftlichen „Chat“ mit Greg und Simon von Toto starteten. Nach ein paar Minuten ertönten die vertrauten Klänge von Boogie-Rock’n’Roll und der Song Caroline. Zisch!!!! Bojan und die Kamera waren weg. Als Bojan erfolgreich von der offiziellen Dienstpflicht zurückkehrt, bringen wir gerade die Debatte zu Ende. Auf der Bühne breiten sich fröhlich die Boogie-Rock-Klänge aus, doch plötzlich war die musikalische Untermalung für unser Interview einfach verschwunden. Stille. Eine Minute, noch eine Minute. Immer noch Stille. Und sieh mal einer an! Ein paar Momente später schaukeln Parfitt, Rossi und ihre drei übrigen Kumpane ins „Back stage“, gehüllt in blaue Frottee-Boxerbademäntel, verbrüht bis auf alle denkbaren Grundfesten, die die Dimensionen des wütenden Gemüts eines Durchschnittserdlings so kennen. Angeblich gab es einen Kurzschluss, der die Hauptquelle des Stroms rausgehauen hat, der die „Musik auf Strom“ möglich machte. Welcher graubärtige Weise könnte das nur aufklären, aber im Weiteren erfuhr ich, dass man die Sache schnell repariert beziehungsweise notdürftig saniert hatte und dass Status Quo wieder auf die Bühne hätten zurückkehren können. Na ja, sie haben lieber Zeichentrickfilm, Werbung, ein warmes Bad mit Quietscheentchen und ein sicheres Bettchen gewählt. Andererseits muss man bedenken, dass die Quos mit einer satten halben Stunde Verspätung angefangen haben… Trotzdem könnten sie in ihrer gewaltig langen Karriere, die stolze 40 Jahre zählt, schon wissen, dass es in diesem Winkel Europas von Zeit zu Zeit auch regnet, und zwar fies regnet. Angeblich flogen Flaschen auf die Bühne und andere Gegenstände unterschiedlichster Größenordnungen. Ich zerbrach mir nicht allzu sehr den Kopf wegen Status Quo, da ich in das Gespräch mit meinen beiden Gesprächspartnern vertieft war. Die Leute tun mir wirklich leid, denn man muss bedenken, dass Toto und Status Quo, die musikalisch gesehen wie die Planeten Venus und Mars sind, an diesem Abend zwei völlig inkompatible Lager von Musikanhängern unter der Bühne vereinten. Die einen, die in erster Linie wegen Status Quo gekommen waren, und das andere Lager waren die Leute, die in erster Linie wegen Toto da waren. Wie ich es auch drehe und wende, es war ein kühner Schachzug des Veranstalters, möglichst viele Leute unterschiedlichen Musikgeschmacks zum Konzert zu locken, aber für die Status-Quo-Fans endete das kläglich. Die kamen nämlich nicht mehr auf die Bühne zurück. Ein Kurzschluss hat sie von der Bühne gefegt, und Status Quo wurden zur jaulenden Indianerin Sklatus Skwo.

TOTO 22.00 – 0.00:
Intro,….. sie kommen! Peng! Philinganes am Klavier, eine lawinenartige Gitarrensalve von Lukather prasselt los, und Bobby Kimball stürmt auf die Bühne: „IIIIIIIIIIIIIIII’ve just got to find…!“ Das hättet ihr hören sollen. Mit welcher Wucht er schon die erste Zeile zerlegt hat! Heilige Madonna, mir lief eine Gänsehaut über den Rücken! Toto fuhren auf der Bühne im Anfangsteil eine unglaubliche Intensität auf. Falling In Between verbirgt die härteren Hardrock-Richtlinien nicht, trotzdem überrascht auf der Bühne so eine abrissartige Anfangsexplosion von Edelleuten wie Toto. Danach bleiben sie gleich beim neuen Album und legen mit King Of The World nach. Nach der ruhigen Situation mit Pamela tritt Steve mit der Akustikgitarre ins Rampenlicht. Bottom Of Your Soul! Ein hervorragender Song, Luke auf den Leib geschrieben. Luke hat die Anwesenden mit seinem gefühlvollen Gesang regelrecht verzaubert. Die Jungs bedienten sich dabei eines eingespielten Percussion-Samples in Bottom Of Your Soul, sodass sich die Frage stellt, warum für diesen Song nicht noch ein zusätzlicher Percussionist auf der Bühne stand. Ich meine, gegen ein Sample ist nichts einzuwenden, aber es ist doch schöner, wenn es mit Fleisch und Knochen gespielt wird. Na ja, über Toto will ich nicht zu viel philosophieren, aber diese Typen gehören, schon was den reinen Sound betrifft, in der Live-Performance zur absoluten Weltspitze. Und das schon seit vielen Jahren. Wenn du die Umsetzung der Gesangsharmonien hörst, kannst du nicht glauben, wie so eine genaue Abstimmung, so eine Präzision, so eine Aufnahme und damit eine Steigerung des Studios möglich ist! Irre. Der Refrain von Caught In The Ballance war eines dieser Highlights des Konzerts!

Bobby wirkte von allen auf der Bühne am verspieltesten. Er war viel aufgedrehter als vor fünf Tagen in Belgrad. Wahrscheinlich feierte er schon den letzten Tag der Toto-Konzerttour. Er sang explosiv, wie nur er es kann. Der Mann ist 59, hat seine Stimme aber behalten, stark wie ein sibirischer Tiger! Bobby regierte. Immer am richtigen Platz, im richtigen Moment. Es war unglaublich zu beobachten, wie die Jungs sich gegenseitig im Spiel auf der Bühne wahrnehmen. Manchmal stellen sich zwei zusammen und beobachten den dritten, wie er einen wichtigen Part des Konzerts bringt, und dann steuern sie ihren Beitrag dazu. Alles ist auf den Punkt gespielt. Diese Typen nehmen sich während des Konzerts auf der Bühne gegenseitig wahr wie im Trance.

Der Anblick von Mike Porcaro, der nach ärztlichem Rat brav im Becken der Thermen von Šmarješke Toplice schwimmen und seine angeschlagenen Halswirbel rehabilitieren sollte, war besonders emotional. Mit einem Barhocker als Gesellschaft biss der Mann über zwei Stunden die Zähne zusammen und spielte mit Volldampf. Klar, den Tarzan an der Liane gab er auf der Bühne nicht, aber auf den Fingern war er feurig beweglich und entschlossen wie eh und je. Außergewöhnliche „Slides“ und „Pull-offs“ gingen unter die Haut, vor allem während Simons Schlagzeugsolo und Lukes Gitarrensolo. Mike ist ein Bassist, der einfach diese wundersame Berührung besitzt.

Steve war völlig standardmäßig. Spielte mit außerordentlicher Leichtigkeit, mitgelebt und überzeugend, in jeder Verkleidung siegte er, und siegreich steuerte er auch seinen ausgesprochen markanten, leicht rauen Gesang bei. Über die zusätzliche Michael-Jackson-Nummer während der Vorstellung von Greg Philinganes verliere ich gar keine Worte, denn er gönnte sich einen witzigen Seitenhieb auf Gregs Kosten in der Rolle des Michael Jackson. Greg spielte den Jackson, und Luke verwandelte sich am Gesang in Michael: „He’s the one of my favourites“, usw.… schmeichelte er Philinganes mit halb weibischer Stimme, sodass der sich kaum zurückhalten konnte, ihm nicht ordentlich eine zu verpassen.

Simon ist eben Simon. Ein außergewöhnlich unbewegt beweglicher Schlagzeuger. Ein gummiartiger Schlagzeuger. Ihm zuzusehen ist so ein Genuss, dass ich sein Solo zu meinem persönlichen Favoriten unter den Konzerten von Toto erklärt habe. Der Mann sitzt da, und nur die Arme arbeiten. Kurze Schläge, perfekte Wirkung! Kurze, knackige Bewegungen, Ergebnisse von außergewöhnlicher Größenordnung. Rationale Ausnutzung bis zum Maximum. Simon Phillips ist einer der großartigsten Schlagzeuger, die mit ihrer Darbietung den Atem rauben, und das bewies er besonders anschaulich in seinem Solo.

Greg überzeugte die Anwesenden, dass der Mann dazu geboren ist, Toto zu sein. Einmalig schlug er sich am Gesang, etwa im Einleitungsteil von King Of The World und besonders im abschließenden Africa, wo er gleichzeitig auch die Hauptmelodie des Songs durch das Evergreen führte. Sein Solo war eine neue, angenehme Überraschung, gestaltet auf eine Art, die sich von ähnlichen Soli auf Konzerten unterscheidet und die dich die ganze Zeit konzentriert aufs Bühnengeschehen hält. Man spürte, dass der Mann einen reichen Kilometerstand hinter sich hat. Fili(n)graner Philing(r)anes!

Und dann stand auf der Bühne noch ein Mann dem Publikum gegenüber. Mit ihm machten Toto die Gesangsharmonien unfehlbar perfekt. Dieser Kerl hielt Lukather gleichzeitig die rhythmische Grundlage an der Gitarre und sorgte für eine geradezu bravouröse Umsetzung des Leadgesangs im Song Stop Loving You. Sein Name ist Tony Spinner, und ich kann nur sagen, dass Toto mit ihm den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Dass den Mädels der Atem stockte, muss man dabei nicht betonen, sie kürten ihn nämlich sofort zum schönsten Toto-Mitglied (inoffiziell, in Konkurrenz zu den offiziellen). Puh,… zum Glück bin ich keine Frau.

Der erste Teil war, wie gesagt, härter angelegt, mit Songs vom neuen Album „Falling In Between“! Es folgte der zweite Teil, in dem die Hits regierten, in dem Toto vor allem mit einem leicht umstrukturierten Arrangement von Rosanna überraschten, das selbst das New Swing Quartet in seiner Version nicht abgelehnt hätte, dann aber (gleich nach dem ersten Refrain) schnell zum Wesentlichen und zu den Standardvorgaben des Songs übergingen. Der dritte Teil begann mit einem 20-minütigen Medley, das der definitive atmosphärische Höhepunkt des Konzerts war, denn wir alle badeten vor allem während Steves und Simons Solo in einer einmaligen, hypnotisch-transzendentalen Stimmung. Das unterbrach der explosive Taint Your World. Aus der Trance nach dem Bonham-Solo kam ich einige Augenblicke nicht zu mir. Das Blau, das sich von der Bühne ausbreitete, wurde plötzlich vom Blitzen gelbrotem Licht abgelöst, und Toto rasten schon durch Taint Your World. Noch bevor ich richtig begriffen hatte. Der absolute Beweis makelloser Eingespieltheit war I Won’t Hold You Back, wo Toto im Refrain eine unwiederholbare Stimmung aufbauten, durch die gewaltige Intensität des Dynamikwogens darin. Der Refrain ist ein Puzzle aus dem Hin- und Herschalten blitzschneller melodischer Multi-Gesangsharmonien, zwischen die ein völlig weicher, subtiler Teil eingeschoben ist, in dem die Band auf einer weichen Basslinie schwebt. Wie Therapie: einatmen – ausatmen! Ein perfekter Moment und eine neue Erfahrung, die ich auf Konzerten noch nicht erlebt hatte und die mich ganz verzückt und angenehm geschockt zurückließ.

Das Toto-Konzert endete mit nur einer Zugabe, bei der man nicht raten musste, welche. Africa. Dabei verließen die Musiker einzeln die Bühne und verabschiedeten sich vom Publikum. Als Erster machte sich Tony Spinner von der Bühne auf den Weg, nach ihm Bobby Kimbal, dann hob Steve Lukather die Hände in die Luft und schloss sich den beiden an, danach Greg. So blieb nur Simon für ein paar Augenblicke allein mit dem Publikum auf der Bühne. Der letzte abschließende Rolling hallte noch nach, und Simon hält inne. Das Blau erlischt, die Bühne wird dunkel, das Konzert ist aus!

Zum ersten Mal habe ich Toto richtig gesehen. In Belgrad war ich so weit weg, dass ich sie nur über die Filmprojektion auf der Leinwand verfolgte. Na ja, in Graz gab es keine Leinwände, aber auch nicht so viele Leute wie in Belgrad. Kenner von Toto hätten noch einiges zu sagen, aber es ist Zeit, zum Schluss zu kommen. Im Grunde bekamen wir zwei Stunden Perfektion, der du erst glauben kannst, wenn du sie erlebst. Schwankungen zwischen den Abenden sind bei den einzelnen Toto-Auftritten natürlich nicht ausgeschlossen, aber wahrscheinlich geht es bei den Schwankungen um nicht mehr als Unterschiede im Grad des Hineinlebens und der Verspieltheit, die eben zur täglichen Bühnenarbeitschemie der Band gehören. Die Bühnenperformance von Toto bleibt im Grundsatz auf einem Standardniveau, das Bands heute qualitativ kaum erreichen. Besonders im Live-Klangbild. Du kommst einfach nicht zu dir, zumindest ich nicht, vor lauter Staunen angesichts dieser Perfektion. Vielleicht war es unglücklich, dass es das letzte Toto-Konzert der Tour war, sodass die Band dem Publikum „noch ein bisschen mehr“ hätte sagen können, vielleicht hat dieser verdammte Platzregen alles durcheinandergebracht, andererseits war das Publikum während des Konzerts sehr passiv. Es waren etwa 5000 Leute da. Jetzt ist die Frage, wie viele davon verbrühte Status-Quo-Fans waren, die das anschließende Toto-Konzert wahrscheinlich mit hängenden Gesichtern verfolgten, aber bekanntlich sind Österreicher auf Konzerten von Natur aus ziemlich zurückhaltend, was allerdings keineswegs die Regel ist. Leider vermisste ich eine konkrete Reaktion des Publikums. Man spürte aber, dass das Konzert in Graz das letzte war und dass sich Toto trotz der einmaligen Erfahrung, die sie uns in Graz geschenkt haben, am meisten auf die Heimkehr und den Urlaub freuen. Bald kommt der Frühling, ich würde ihn gern erleben und mit ihm Toto wieder. Jungs, bis März 2007! Bitte eine Halle drinnen, und ohne Vorband!

Setlist

1. Intro
2. Falling In Between
3. King Of The World
4. Pamela
5. Bottom Of Your Soul
6. Caught In The Balance
7. Make Belive/Hold The Line
8. Stop Loving You
9. I’ll Be Over You
10. Cruel
11. Keyboard-Solo – Greg Philinganes
12. Rosanna
13. Medley: Endless/Isolation/Gift Of Faith/Kingdom Of Desire
14. Gitarrensolo – Steve Lukather
15. Schlagzeugsolo – Simon Phillips
16. Taint Your World
17. I Won’t Hold You Back
18. Girl Goodbye
—Zugabe—
19. Africa

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